36 Gesellschaften trafen sich zum grossen Finale um die eidgenössische Gruppenmeisterschaft. In diversen Vorausscheidungen innerhalb der Unterverbände hatten sie sich qualifizieren müssen. So standen am Samstag auch fünf Solothurner Gesellschaften im Ries. Zuchwil, Recherswil-Kriegstetten (zwei Mannschaften), Gerlafingen-Zielebach, Lüsslingen-Nennigkofen und Winistorf-Seeberg. Schon die ersten Partien am Morgen brachten eine klare Zäsur.

Für den kleinen Final von 18 Mannschaften konnten sich noch Zuchwil als Zweiter hinter dem späteren Sieger Wäseli, Recherswil-Kriegstetten (4.), Winistorf-Seeberg (5.) und Gerlafingen-Zielebach (15.) qualifizieren. Ausgeschieden in diesem ersten Durchgang waren bereits die zweite teilnehmende Mannschaft von Recherswil-Kriegstetten und Lüsslingen-Nennigkofen. Fredy Weber von Lüsslingen-Nennigkofen nahm diesen Entscheid locker: «Wir waren schon stolz, uns als 1.-Liga-Team für dieses Finale qualifizieren zu können.»

Nummer gegen Lyss

In der Zwischenrunde schieden mit Recherswil-Kriegstetten, Winistorf-Seeberg und Gerlafingen-Zielebach drei weitere Solothurner Mannschaften trotz guter Ergebnisse aus. Einzig Zuchwil konnte seiner Favoritenrolle gerecht werden und belegte jetzt Platz eins, gefolgt von Wäseli und Oberönz. Im finalen Durchgang dann das ganz grosse Pech für Zuchwil. Präsident Robert Kurt resümiert: «Wir wollten ganz an die Spitze, das Ziel war wenigstens der zweite Platz. Aber es hat nicht ganz geklappt.» Zuchwil musste kurz vor Schluss in der Partie gegen das vorher fünftklassierte Lyss eine Nummer entgegennehmen. «Und auch sonst war unsere Schlagleistung am Schluss nicht die Beste», so Kurt. Und trotzdem, er trauert immer noch dem vierten Platz hinterher, hätten doch am Schluss nur gerade sieben Schlagpunkte Unterschied zum Sieger Wäseli bestanden.

So stand am Schluss Wäseli als Sieger auf dem Thron, flankiert von Lyss und Oberönz-Niederönz. Als bester Einzelschläger figurierte Simon Habegger (Utzigen), gefolgt von Martin Stettler (Richigen) und Lukas Wälli (Höchstetten) auf der Liste. Der beste aus Solothurner Sicht klassierte sich auf Platz fünf – nämlich Benjamin Lehmann (Zuchwil).

Aus allen Lagern aber ein Kompliment an die Organisatoren: «Wir waren zum ersten Mal in diesem Gebiet, in dem man Hornussen eigentlich nicht kennt, aber alles klappte hervorragend», so Fredy Weber.