Fussball
Wacker holt sich den Meistertitel in der 3. Liga

Bereits vor dem Spiel stand der Aufstieg von Wacker Grenchens Fussballern in die 2. Liga fest. Mit dem 3:0-Sieg gegen Oensingen sicherten sich die Grenchner auch den Regionalmeistertitel in der 3. Liga.

Merken
Drucken
Teilen

Keystone

«Wir haben unser Ziele mit den Aufstiegen unserer ersten Mannschaft in die 2. Liga, der zweiten Equipe in die 4. Liga und der A-, B- und C-Junioren in die Coca-Cola-League vollkommen erreicht», sagte Grenchen-Präsident Marcel Bolliger zufrieden.

In seiner einzigen Wacker-Saison holte Trainer Marlon Hodgson das Maximum heraus. «Unser Ziel war es, vorne dabei zu sein. Dies ist das Verdienst von ihm, der gut mit der Mannschaft trainierte und die Spieler haben ebenso gut mitgemacht», zeigte sich Bolliger erfreut. Aus finanziellen Gründen trennen sich jedoch die Wege. «Wir können uns keine Experimente leisten und müssen uns an unser Budget halten», erklärt der Wacker-Präsident.

Meister mit dem Schlusspunkt

Das Punktemaximum aus der Aufstiegsrunde zu holen war das erklärte Ziel von Wacker. Die Einheimischen leisteten sich jedoch (zu) viele Ballverluste. Die ersatzgeschwächten Oensinger – Trainer Erich Hert musste auf neun verletzte Spieler verzichten – versteckten sich nicht. Frisch von der Leber weg spielten sie nach vorne und gingen in den Abschluss. Die Gäuer versuchten ihre Haut, so teuer wie möglich zu verkaufen. Wacker agierte verspielt und nonchalant.

Gegen die aufsässigen und kämpferischen Gäste konnten sie ihre technischen Vorteile wie ihr Tempospiel nicht umsetzen. Dies veranlasste eine ältere Wacker-Zuschauerin zur Aussage, «es ist nicht zum Zuschauen». Diesem Leiden setzte Demiri ein Ende, als er eine Minute vor dem Seitenwechsel ein perfektes Zuspiel von Sadriji via Pfosten zum 1:0 verwertete.

Die grössere spielerische Substanz machte den Unterschied aus. Wacker entwickelte mehr Drang nach vorne und Sadriji erzielte in der 52. Minute mit einem Flachschuss das 2:0. In der Folge spielten die Besucher nur noch die zweite Geige. Ohne Brillanz kontrollierten die Grenchner die Fortsetzung. Meister war es in der 82. Minute vergönnt, zum 3:0-Schlussstand und zum Meistertitel einzuschiessen. (prs)