2. Liga inter
Wacker Grenchen mit 8:0 vom Platz gefegt

Wacker Grenchen bezog vom Tabellenführer Concordia Basel eine deftige Klatsche: Gleich mit 8:0 wurden die Solothurner von ihrem Platz gefegt.

hans peter gribi
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Wacker Grenchen bekam gegen Congeli eins auf den «Deckel». hps

Wacker Grenchen bekam gegen Congeli eins auf den «Deckel». hps

«Wir haben nichts zu verlieren und können viel lernen.» So hatte sich Wacker Grenchen-Captain Marc Scheller im Vorfeld der Partie gegen Concordia Basel geäussert. Dass die ganze Geschichte schliesslich dann in einer bemitleidenswerten 0:8- Klatsche für die Gastgeber enden würde, hatte sich in Reihen von Wacker niemand träumen lassen.

Hatte jemand mit einem Punktgewinn gerechnet? Wohl kaum. Aber gleich eine 0:8-Abfuhr? Klar wurde im Anschluss an die Partie in Reihen der Solothurner diskutiert, was wäre wenn und hätte und überhaupt. Doch realistisch betrachtet, gab es am Ende auch an der Höhe des Sieges von Concordia nichts zu deuteln. Das war einfach eine gelungene Vorstellung und eine Demonstration, wie moderner Fussball erfolgreich zelebriert wird.

Der Gegner kaufte Wacker Grenchen in dieser Begegnung durch seine forsche und konsequente Gangart den Schneid ab. Da war ein Klasseteam in jeder Beziehung
überlegen am Werk. Die Schiedsrichterentscheidungen in der Anfangsphase (verletzungsbedingter Ausfall durch ein rüdes Foul an Ivo Zizak, überhartes Tackling an Nazim Elezi), förderten das Selbstvertrauen Wackers zudem nicht; verhinderten aber bestimmt den positiven Einstieg in den Match. Congeli hingegen buchte die matchentscheidenden Duftmarken. Im Stile einer grossen Mannschaft, bei der man sich fragen musste, weshalb sie die nicht höher klassiert ist, arbeitete der FC Concordia 90 Minuten konsequent am Erfolg und liess nie locker. (HPG)