2. Liga inter

Wacker Grenchen glaubt an den Klassenerhalt

Optimistisch für die Rückrunde: Wackers Alban Jahiu.

Optimistisch für die Rückrunde: Wackers Alban Jahiu.

Auf Wacker Grenchen wartet eine vorentscheidende Woche. Heute Samstag reist Allschwil (15.30 Uhr, Riedern) an und am Mittwoch kommt Bassecourt nach Grenchen.

«Das sind sichere sechs Punkte für uns», sagt Mittelfeldspieler Alban Jahiu mit Nachdruck, «wir werden die beiden Heimspiele souverän gewinnen». Das sind optimistische Worte, liegt doch Wacker derzeit auf einem Platz, der am Ende der Saison den Abstieg bedeuten würde. «Wir sind zwar unter dem Strich, aber es läuft gut und wir haben ja auch noch zwei Spiele weniger», rückt Alban Jahiu die momentane Lage im Abstiegskampf der Gruppe 3 ins rechte Licht. Unter Druck fühlt sich der Mittelfeldspieler mit der Nummer 7 trotz seiner grossen Ankündigung von zwei Siegen nicht: «Wir sind eine starke Mannschaft und haben uns gut vorbereitet.

Trainer nimmt Stadt in die Pflicht

«Katastrophal!» Mit diesem einen Wort umschreibt Trainer Pasqualino Gaudiero die Vorbereitung auf die Frühlingsrunde – und steht damit ganz im Gegensatz zu seinem erst 21-jährigen Mittelfeldspieler. «Seit wir im Januar das Training wieder aufgenommen haben, durften wir nur viermal auf den Rasen. Auch diese Woche sind wieder alle Plätze gesperrt und wir müssen auf 30 Quadratmetern trainieren.»

Die sieben Testspiele musste Wacker Grenchen alle auswärts austragen. «Wenn man so trainieren muss, dann kann die Mannschaft physisch nicht bereit sein.» Gaudiero fordert, dass die Stadt Grenchen etwas unternimmt. «Dass man manchmal einen Platz sperren muss, das verstehe ich, aber man muss uns eine Lösung anbieten. Dass es in dieser kleinen Stadt mit dem FC Grenchen, Wacker und Italgrenchen drei Fussballvereine gibt, die auf gutem Niveau spielen und viel für die Jugend leisten, das ist doch toll. Da sollte die Stadt stolz drauf sein und uns besser unterstützen. Ich will nicht böse sein, aber wir müssen in Grenchen auf Plätzen wie in der Dritten Welt trainieren.»

Weniger Veränderungen

Im Kader gab es wenige Veränderungen. Von Biels Zweitligamannschaft ist Rodrigo Bento zu Wacker gestossen, während Fitim Sadriji zum FCG gewechselt ist. «Wichtig für uns sind die Spieler, die sich von ihren Verletzungen erholt haben: Captain Marc Scheller, Ernol Mbemba und Ivo Zizak», zählt Pasqualino Gaudiero auf, und dann lässt er doch noch etwas Optimismus durchblicken.

«Das Kader ist gut genug, um im Abstiegskampf bestehen zu können. Der Start wird für uns schwierig, jetzt ist es wichtig, dass wir uns nicht distanzieren lassen. Ich rechne damit, dass wir im Verlauf des Frühlings immer besser werden, und denke, dass es in der zweitletzten Runde in Colombier um alles oder nichts gehen wird.»

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