Berglauf-EM

Vor der EM: Martina Strähl sieht sich nicht in der Poleposition

Martina Strähl nimmt an der Berglauf-EM teil.

Martina Strähl nimmt an der Berglauf-EM teil.

Am Samstag findet im bulgarischen Borovets die zwölfte Berglauf-Europameisterschaft in der Geschichte des Europäischen Leichtathletikverbandes statt. Aus regionaler Sicht ist Martina Strähl das heisseste Eisen im Feuer.

Insgesamt 228 Läuferinnen und Läufer aus 27 Nationen kämpfen 75 Kilometer südlich von Sofia um die Medaillen. Dabei dürfte auch die Oekingerin Martina Strähl ein Wörtchen mitreden.

Die 26-jährige Solothurnerin hat in ihrer Karriere bereits drei EM-Titel gewonnen. 2007 schwang sie in der Teamwertung mit Angeline Flückiger-Joly, Bernadette Meier-Brändle und Fabiola Rueda-Oppliger obenaus. 2009 und 2011 holte sie sich sogar den Titel in der Einzelwertung.

Hoffen auf die Teamwertung

In der Favoritenrolle für den Sieg an der EM sieht sich Strähl aber trotzdem nicht. «Nach meiner Verletzung im Winter und den Resultaten an den bisherigen Bergläufen in diesem Jahr ist der Titel fast unmöglich. Ich müsste schon einen Wundertag haben. Allerdings hoffe ich in der Teamwertung zusammen mit Monika Fürholz, Bernadette Meier und Angela Haldimann auf eine Medaille», sagt die Solothurnerin.

Strähl glaubt, dass die österreichische Weltmeisterin Andrea Mayr und die italienische Ex-Weltmeisterin Valentina Belloti in der vielversprechenderen Position sind. «In der Mannschaftswertung dürften Italien und Frankreich unsere härtesten Konkurrentinnen sein, wenn es um die Medaillenplätze geht», sagt sie. Strähl ist bereits am Donnerstagmorgen mit der Schweizer Nationalmannschaft nach Sofia gereist.

Bei den Männern, wo der türkische Seriensieger Ahmet Arslan der Läufer ist, den es zu schlagen gilt, ist mit Fabian Kuert ein Akteur aus dem Oberaargau am Start. Der Langenthaler ist zum ersten Mal mit der Nationalmannschaft an der EM. (mdy)

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