Eishockey

Vor dem finalen Playoff-Spiel: Oltens Remo Hirt ist bereit für den Showdown

Bereit: Oltens Remo Hirt. AB

Bereit: Oltens Remo Hirt. AB

EHCO-Stürmer Remo Hirt sieht im Entscheidungsspiel gegen La Chaux-de-Fonds auch den Heimvorteil als Zünglein an der Waage. Alles andere als ein Weiterkommen wäre für die Powermäuse ohnehin eine herbe Enttäuschung.

Keine Affiche begeistert Eishockey-Fans derart wie eine siebte Partie in einer Best-of-7-Serie in den Playoffs. In solchen Spielen geht es um alles, in diesen Spielen werden Helden geboren und Geschichte(n) geschrieben. «Dass wir eine solche Affiche vor heimischem Publikum austragen können, ist doch eigentlich eine schöne Ausgangslage», freut sich EHCO-Stürmer Remo Hirt vor dem finalen Showdown gegen La Chaux-de-Fonds im Kleinholz.

Die Niederlagen sind vergessen

Die beiden Niederlagen in den Spielen 5 und 6 seien vergessen, versichert Hirt. Ändern könne man an der Tatsache, die 3:1-Führung in diesem Viertelfinal verspielt zu haben, ohnehin nichts mehr. Mit einem freien Tag am Mittwoch habe das Team den Kopf gelüftet für den heutigen Knaller, am Donnerstag stand ein leichtes Training auf dem Programm. Die Mannschaft wisse, wo sie die Hebel nach den beiden jüngsten Spielen ansetzen müsse. «Weniger Strafen nehmen, viel laufen, gute Pässe spielen», verrät Hirt das (einfache) Konzept. Der Berner Flügelstürmer wünscht sich für einmal einen guten Start in die Partie, nachdem Olten in den letzten fünf Spielen immer das erste Tor kassiert hatte. «Auf unseren starken Schlussspurt sollten wir uns in Spiel 7 nicht verlassen», warnt Hirt. Trotzdem gelte es, geduldig zu sein und nicht schon am Anfang zu viel zu riskieren, zumal sich La Chaux-de-Fonds im Verlauf der Serie als enorm konterstark erwiesen hat.

«Es kommt gut»

Dass die «Belle» zur Nervensache wird, glaubt Hirt nicht. «Natürlich wird die Anspannung in der Kabine vor dem Spiel etwas grösser sein als sonst. Sobald der erste Puck im Spiel ist, wird die Nervosität aber verflogen sein», ist sich der 27-Jährige sicher. Mit Derek Cormier und Paul Di Pietro hat der EHCO zudem Routiniers in seinen Reihen, die genau mit solchen Situationen gut umzugehen wissen.

Ans Scheitern denkt niemand

Klar ist: Für den EHC Olten wäre ein Ausscheiden nach der starken Qualifikation eine grosse Enttäuschung. Sicher ist aber auch, dass die Spieler der Powermäuse ein Scheitern in dieser entscheidenden Partie gegen La Chaux-de-Fonds erst gar nicht in Betracht ziehen. «Es kommt gut», zeigt sich Hirt überzeugt. Kommen alle Spieler mit dieser Überzeugung aufs Eis, wird der EHCO heute eine schöne Geschichte schreiben.

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