Volley Schönenwerd
Volley Schönenwerd ist nach Näfels-Niederlage im Cup in der nächsten Runde

Schönenwerd unterliegt in der NLA Näfels mit 0:3. Im Cup-Viertelfinal geben sich die Niederämter 24 Stunden später gegen das unterklassige Kreuzlingen keine Blösse.

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Volley Schönenwerd verliert in der Liga, ist aber im Cup weiter

Volley Schönenwerd verliert in der Liga, ist aber im Cup weiter

Remo Fröhlicher

Auch 2018 bleibt Näfels für Schönenwerd eine Nummer zu gross: Bereits zum siebten Mal in Folge verloren die Solothurner in der NLA gegen die Glarner. Im zweitletzten Heimspiel in der Däniker Erlimatthalle setzte es für Volley Schönenwerd eine deutliche 0:3-Niederlage ab. «Gegen Näfels wäre endlich wieder einmal ein positives Ergebnis wünschenswert», sagte Sportchef Daniel Bühlmann im Vorfeld. Vor allem nach dem deutlichen Aus letzte Saison im Playoff-Halbfinal und der Niederlage zu Beginn der laufenden Saison.

Der erste Satz liess diese Hoffnungen lange hochleben. Angeführt von Captain und Topskorer Leandro Gerber lag das Heimteam beim ersten technischen Time-out mit 8:5 vorne und wenig später musste Näfels eine weitere Auszeit nehmen. In der Folge holten die Glarner jedoch auf und konnten mit einem Block gegen Schönenwerds Diagonalangreifer Daniel Rocamora zum 22:22 ausgleichen. In der Moneytime wechselte das Servicerecht hin und her und beide Teams verpassten es, ihre Satzbälle zu verwerten. Schliesslich war es Näfels, das den ersten Durchgang mit 29:27 für sich entscheiden konnte.

Im zweiten Satz war es immer wieder der starke Glarner Block, welcher die Schönenwerder schier zur Verzweiflung brachte. Der später als bester Spieler ausgezeichnete polnische Aussenangreifer Jakub Radomski sowie der ehemalige Schönenwerder Passeur Reto Giger erhöhten den Druck am Service, während ihre Mitspieler am Block zu glänzen wussten. Auch mit der Einwechslung des jungen Yves Roth für Rocamora konnte Schönenwerd nichts mehr am deutlichen 20:25 ändern.

Kräfteverhältnisse klar verteilt

Schon oft hatte «Schöni» in den vergangenen Jahren einen 0:2-Satzrückstand gegen Näfels aufgeholt. Doch diesmal waren die Kräfteverhältnisse zu klar verteilt. Während die Glarner ihr Niveau hielten, gaben sich die Platzherren bereits früh auf, sodass Coach Rainer Vassiljev die Youngsters Irian Mika, Mathis Jucker und Dominic Häfliger ins Spiel brachte. Zu diesem Zeitpunkt betrug das Durchschnittsalter beim Heimteam keine zwanzig Jahre.

Nach diesem Fehlstart gegen Näfels wartet im Januar nun ein happiges Programm auf Schönenwerd. Am kommenden Samstag trifft «Schöni» auf Titelverteidiger und Leader Amriswil. Eine Woche später, am 21. Januar, ist zur Eröffnung der BetoncoupeArena Lausanne zu Gast in Schönenwerd. Und am Ende des Monats steht schliesslich noch das Gastspiel bei Näfels an.

Im Cup-Achtelfinal erfüllte Schönenwerd gestern die Pflichtaufgabe gegen Kreuzlingen mit 3:1. Die Thurgauer hatten am Samstag in der NLB das Spitzenspiel gegen Volero Zürich für sich entschieden. Nach 22:25 und 20:25 zeigte der Underdog im dritten Umgang seine Klasse und verkürzte dank des 27:25-Satzgewinns auf 1:2. Danach liessen die Schönenwerder aber nichts mehr anbrennen, holten sich den vierten Satz mit 25:18 und stehen damit in der Runde der letzten acht. (cpr/raw)

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