Schweizer Meisterschaften
Vier Oltnerinnen und Oltner rechnen sich Medaillenchancen aus

Die Kappelerin Tamara Arnold verpasst die Junioren-Schweizer-Meisterschaften wegen einer Verletzung. Dennoch hat die Region Olten vier Vertreter am Start, die in den Kampf um die Medaillen eingreifen können.

Fabio Baranzini (Text und Foto)
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Arlinda Rushiti aus Trimbach gehört zu den Medaillenanwärterinnen.

Arlinda Rushiti aus Trimbach gehört zu den Medaillenanwärterinnen.

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Im letzten Jahr musste sich Tamara Arnold (N3, 29) an den Junioren Schweizer Meisterschaften zwei Mal im Final der U18-Kategorie geschlagen geben. Zwei Mal gabs an den nationalen Titelkämpfen der Junioren also «nur» die silberne Auszeichnung. Doch Arnold, die insgesamt schon 16 Medaillen an Schweizer Meisterschaften gesammelt hat, möchte unbedingt noch die goldene Medaille in der Königskategorie gewinnen, um ihr Palmarès zu komplettieren.

Die nächste Chance dazu bietet sich am kommenden Wochenende an den nationalen Titelwettkämpfen, die wie schon in den letzten Jahren in Kriens und Luzern ausgetragen werden. Doch bereits jetzt steht fest: Es wird auch diesmal keine goldene Medaille geben für die eben 18 Jahre alt gewordene Kappelerin.

Eine Verletzung

Der Grund dafür ist eine Verletzung im linken Fuss, die Arnold in den letzten Wochen zu einer unfreiwilligen Pause gezwungen hat. «Ich kann zwar seit rund zwei Wochen wieder trainieren, muss aber zuerst einen sauberen Aufbau machen. Vor Ende Januar werde ich nicht bereit sein und daher auch keine Turniere spielen können», so Arnold.

Trotz des Ausfalls von Tamara Arnold sind die Chancen durchaus intakt, dass die regionalen Athleten eine Medaille holen. Auf dem Papier hat Anina Lanz (R3) in der Kategorie U12 die besten Chancen. Die junge Hägendörferin ist an Nummer drei gesetzt und gehört damit automatisch zu den heissesten Anwärterinnen im Kampf um die Medaillen. Mit Matira Ferrarini (R3) aus Balsthal, die in der Setzliste an Position fünf geführt wird, gehört in derselben Alterskategorie gleich noch eine zweite Spielerin aus der Region zu den Medaillenkandidatinnen.

Erweiterter Favoritenkreis

Erfreulicherweise zählen auch in der Königskategorie U18 zwei regionale Vertreter zum erweiterten Favoritenkreis. Mischa Lanz (N4, 90), der ältere Bruder von Anina Lanz, ist in der äusserst ausgeglichenen Konkurrenz der ältesten Junioren die Nummer neun. Mit dem nötigen Glück bei der Auslosung und einer guten Tagesform dürfte Lanz aber auch als ungesetzter Spieler in den Kampf um die Medaillen eingreifen können. Dasselbe gilt für die Trimbacherin Arlinda Rushiti (N3, 41), wobei die stärksten Spielerinnen in der U18-Juniorinnenkategorie im Vergleich deutlich stärker sind, als diejenigen bei den Junioren.