Eishockey

Viele Vorschusslorbeeren für den neuen EHC Olten

Der EHC Olten hat am Dienstagabend auf dem Ausseneisfeld des Kleinholz-Stadions sein neues Team für die kommende Saison 17/18 vorgestellt. Sämtliche Spieler strichen eine gute Stimmung in der Kabine hervor.

Sie reissen Sprüche, sie lachen, sie grölen. Da stehen also alle Spieler auf einem Podest auf dem Ausseneisfeld des Kleinholz-Stadions, die es in der kommenden Saison für den EHC Olten richten sollen.

15 neue Spieler umfasst das Kader, eine gesunde Mischung aus wilden, talentierten Jungen und überaus erfahrenen Spielern. Nicht zuletzt mit ihnen soll weiterhin der Aufstieg in die NLA angepeilt werden.

«Wir sagen es zwar jedes Jahr, aber dieses Mal, in dieser Saison muss doch etwas drinliegen! Feuern wir unseren EHCO zu unzähligen Siegen an, dann wird das eine geile Saison», sagt Speaker Mige Stalder, der einmal mehr in sympathisch lockerem Mundwerk, begleitet von viel Humor, das EHCO-Team der Saison 17/18 den Fans vorstellte.

Die gegen 400 anwesenden EHCO-Fans wussten es zu schätzen und schickten schliesslich das Team von Trainer Bengt-Ake Gustafsson mit viel Applaus - und noch viel mehr Vorschusslorbeeren - in die neue Saison.

Hohe Intensität, gute Stimmung

Tatsächlich ist die Stimmung an diesem gestrigen Abend im Kreise des EHC Olten nicht zu vergleichen mit denselben Anlässen in den Jahren zuvor. Sämtliche Spieler streichen in wenigen Sätzen die überaus gute Stimmung heraus, die sich bereits in den ersten gemeinsamen zwei Wochen in der Kabine ergeben hat. «Der Umgang untereinander ist sehr locker, jeder ist für einen guten Spruch zu haben, das hat uns vielleicht in der letzten Saison etwas gefehlt», sagt Assistenzcaptain und Verteidiger Marc Grieder.

Und dennoch kommt ganz offensichtlich die Professionalität auf dem Eis nicht zu kurz. «Das NLB-Eishockey in der Schweiz darf man nicht unterschätzen. Was ich in diesen ersten Wochen gesehen habe, stimmt mich sehr positiv. Ich freue mich auf die Saison», sagt Ausländer-Neuzugang Ryan Vesce. Und Tim Stapleton, der von Speaker Mige Stalder kurzerhand den Spitznamen «Stap-Olten» erhielt, meint ergänzend: «Die Intensität ist bereits jetzt sehr hoch. Wir verbessern uns von Tag zu Tag.»

Ob man den NLB-Alltag bereits mit demjenigen eines NLA-Teams vergleichen könne oder ihm schon einige Unterschiede aufgefallen seien, wird Oltens neuer Torhüter Simon Rytz gefragt. «Meine Aufgabe bleibt die gleiche: Tore verhindern. Ich fordere sehr viel von mir selber, aber auch von meinen Teamkollegen, die das zu spüren bekommen», weicht der Ex-Biel-Torhüter vorerst schmunzelnd aus, ehe er präzisiert: «Verbessern wir uns weiter stetig, dann sind wir bestimmt nahe dran», so Simon Rytz. Wenn das bloss nicht nur ein blöder Spruch bleibt.

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