Jahresrückblick Teil 1

Viele neue Projekte und ein jähes Ausscheiden

Der EHC Olten scheitert im Playoff-Viertelfinal an den Rapperswil-Jona Lakers.

Der EHC Olten scheitert im Playoff-Viertelfinal an den Rapperswil-Jona Lakers.

Januar bis März: Eine neue Schwinghalle, ein Kanu-Leistungszentrum und eine Volleyball-Arena: Im Kanton Solothurn wird Sportförderung grossgeschrieben.

Bereits Ende Februar ist die NLB-Saison 2016/17 für den EHC Olten gelaufen. Am 26. Februar unterliegen die Oltner den SC Rapperswil-Jona Lakers im fünften Spiel der Playoff-Viertelfinalserie mit 2:5.

Ausgelaugt bedanken sich die EHCO-Spieler hinterher bei ihren knapp 300 mitgereisten Fans und schleichen danach mit hängenden Köpfen in die Katakomben. Dass die Serie mit 1:4 Siegen nicht härter umkämpft ausgehen würde, hat vor dem Playoff-Start auf der Seite der Oltner kaum jemand gedacht. Unter dem Strich reichen den Lakers fünf solide Playoff-Tage, um der Powermaus die Kraft zu entnehmen.

«Ferien? Jetzt beginnt das Analysieren der Saison. Wir werden mit der Mannschaft hart ins Gericht gehen», lässt sich Sportchef Köbi Kölliker nach dem jähen Ausscheiden zitieren. «Wir haben die Saison nicht erst heute verloren und auch nicht in den letzten zwei, drei Spielen.»

Captain Stefan Hürlimann kommentiert das frühe Playoff-Out wie folgt: «Es ist eine grosse Leere da. Die Enttäuschung ist riesig. Das war einfach zu wenig von allen. Wir sind teilweise in Schönheit gestorben.»

Oltens Bezwinger Rapperswil-Jona wird später im NLB-Final vom SC Langenthal gestoppt. Beim EHC Olten dagegen kommts kurz darauf zum grossen Ausmisten. Die Klubleitung verlängert die auslaufenden Verträge mit Romano Pargätzi, Simon Schnyder und Remo Meister nicht. Auch Diego Schwarzenbach, Paolo Morini, Ramon Diem sowie Curtis Gedig müssen sich einen neuen Arbeitgeber suchen.

Januar

  • Am 13. Januar weiht der Schwingklub Solothurn und Umgebung die neue Schwinghalle auf dem Mittleren Brühl ein. Projektleiter Thomas Zindel beschreibt den zweistöckigen Neubau als «Meilenstein für den Klub». Die Halle sei zudem wegweisend für den Kantonalverband und den Nordwestschweizer Verband, unterstreicht Zindel: «Künftig können hier die Trainingszusammenzüge der Teilverbände und Vereine abgehalten werden.»
  • Im Bootshaus der Kajakfahrer erfolgt der offizielle Startschuss für das neue Kanu-Leistungszentrum in Solothurn.
  • Trainerwechsel beim FC Wangen bei Olten: André Fimian übernimmt beim Erstligisten das Zepter von Salvatore Romano.
  • Der Niedergösger Severin Sägesser fährt an der Radquer-WM in Luxemburg auf den 14. Schlussrang.

Februar

  • Am 4. und 5. Februar mutiert die Oltner Stadthalle zur Handball-Festhütte. Vor ausverkauften Rängen werden die Cupsieger der Frauen (Brühl) und Männer (Wacker Thun) gekürt.
  • Trotz einer 7:10-Niederlage gegen Tigers Langnau steht der SV Wiler-Ersigen in der NLA bereits zwei Spiele vor Schluss als Qualifikationssieger fest.
  • Die Frauen des UHC Trimbach schaffen den zweiten Aufstieg in Folge und werden neu in der Nationalliga B antreten.

März

  • Am 21. März erfolgt in Schönenwerd der Spatenstich zur Sport- und Eventhalle Mittelland, die ab Ende Januar 2018 als Betoncoupe-Arena in Betrieb gehen wird. Die Arena wird die neue Heimspielstätte des NLA-Klubs Volley Schönenwerd und dient Swiss Volley gleichzeitig als nationales Leistungszentrum.
  • Der FC Solothurn leistet sich in der 1.-Liga-Rückrunde einen Fehlstart und verliert die ersten beiden Partien der zweiten Saisonhälfte zu Null.
  • In der 1. Liga der Eishockeyaner scheitert der EHC Zuchwil Regio in den Playoff-Halbfinals an Qualisieger Brandis (1:3).
  • Die Frauen des Volleyballklubs Gerlafingen schaffen den Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse der Schweiz.
  • Volley Schönenwerd beendet die Qualifikation in der NLA auf Platz zwei und schaltet im Viertelfinal Jona aus.

Autor

Raphael Wermelinger

Raphael Wermelinger

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