Zum dritten Mal in Folge stellt der BC Olten-Zofingen dieses Jahr in der 1. Liga zwei Teams. Auf der einen Seite sind da die jüngeren Whales Olten-Zofingen, die durchschnittlich etwa 26 Jahre alt sind, auf der anderen Seite steigen die Routiniers von Olten-Zofingen ins Rennen – mit einem Durchschnittsalter von mehr als 38 Jahren. Beide haben eines gemeinsam: Sie wollen so oft wie möglich gewinnen.

Das Ziel der Whales ist dasselbe wie immer: der erste Tabellenrang am Ende der Spielzeit. Zudem legt Coach Ina Nicosia einen speziellen Fokus auf den letztes Jahr neu eingeführten ProBasket-Cup – der Cup des Nordostschweizer Basketballverbandes. «Wir möchten diesen Event natürlich gern gewinnen», so die Trainerin der Whales. Die Voraussetzungen sind gut. Die Whales verfügen über ein grosses Kader von 15 Spielerinnen. «Wir integrieren stetig Juniorinnen in unser Training. Das ist sowohl für die Jungen, als auch für uns eine Win-win-Situation», sagt Captain Sophie Leuenberger dazu.

Ein grosses Fragezeichen muss hinter den Einsatz von Topskorerin Fabienne Hugener gemacht werden. Sie erlitt einen Kreuzbandriss und arbeitet aktuell an ihrem Comeback. Zudem hatte Ina Nicosia drei Abgänge zu verkraften: Stefanie Papantoniou, Tamara Thöni und Angela Dominguez gaben ihren Rücktritt bekannt. «Mit Rahel Wehrli und Stella Petermann haben wir dafür zwei Neuzuzüge aus dem NLA-Team Winterthur», sagt die US-Schweizerin und fügt hinzu: «Wir haben in der Vorbereitung hart gearbeitet und freuen uns auf eine hoffentlich tolle Saison.»

Keine Mutationen

Hart gearbeitet hat auch das Team BC Olten-Zofingen von Tania Lienhard. Verteidigung und Angriff wurden leicht umgestellt, neue Systeme dazugelernt und einige Spielerinnen sollen auf dem Feld andere Aufgaben als bisher übernehmen. Das ist – gemessen an der Zeit, die zwischen Sommer und Oktober bleibt – viel Neues. Und natürlich hat in den Trainings bis anhin noch nicht alles wunschgemäss geklappt. Aber die Equipe weiss, dass Veränderungen Zeit und Ausdauer brauchen, ehe sie greifen.

Im Kader gab es keine Mutationen, alle Spielerinnen gaben schon am Ende der letzten Spielzeit ihre Zusage für 2018/2019. Das ist keine Selbstverständlichkeit. «Im letzten Jahr stiessen Seda Ozer und Réka Szabo kurzfristig aus Solothurn zu uns. Das war toll. Wir brauchten aber einige Zeit, um uns aneinander zu gewöhnen. In diesem Jahr dagegen haben wir uns bereits zu einem Team geformt und freuen uns auf die Meisterschaft», so Captain Andrea Studer. Eine Meisterschaft, bei der beide Teams des BC Olten-Zofingen hoffen, dass ihr Schwesterteam gewinnt – vorausgesetzt, sie spielen nicht gerade gegeneinander.