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Verhaltener Saisonauftakt: Der HC Laupersdorf startet mit Niederlage

Die Laupensdorfer verlieren ihr Startspiel gegen Tuggen mit 3:4 nach Verlängerung. Nach völlig verschlafener Startphase und 0:3 Rückstand kam zwar noch die Leistungssteigerung, für einen Sieg reichte es dennoch nicht mehr.

Stefan Flück
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Erster Torschütze: André Bobst.SF

Erster Torschütze: André Bobst.SF

Dem HC Laupersdorf ist der Start in das erste NLA-Meisterschaftsspiel gegen Tuggen und somit auch in die neue Saison misslungen. Vier Spielminuten war die Meisterschaft alt, da lag der HCL bereits mit zwei Toren im Rückstand. Erst das 0:3 eine Viertelstunde später führte zu einer Reaktion.

André Bobst durfte sich als erster Torschütze der neuen Saison feiern lassen. Laupersdorf war mit 19 Minuten Verspätung in die Meisterschaft gestartet, nahm dann aber Fahrt auf. Noch vor der Pause gelang gar der Anschlusstreffer zum 2:3, Andi Zehnder nutzte die Gelegenheit, dass gleich zwei Tuggener gemeinsam auf die Strafbank geschickt worden waren.

Dieses Tor und nicht etwa seinen eigenen Treffer hob Verteidiger André Bobst nach dem Spiel speziell hervor: «Es war wichtig, dass wir noch vor der Pause den Anschluss schaffen konnten.» Seinem Team konstatierte der Verteidiger, der seit der Geburtsstunde des Vereins vor 20 Jahren dabei ist, eine kontinuierliche Leistungssteigerung während der Partie: «In der zweiten Hälfte hatten wir mehr Chancen, schlussendlich wäre der Sieg möglich gewesen.»

Ein Ex-Mitspieler als Matchwinner

Immerhin reichte es zum 3:3-Ausgleich, der Neo-Laupersdörfer Luca Suter schloss einen Gegenangriff erfolgreich ab. Wie Suter gab auch Lukas Scherrer sein Debüt in der 1. Mannschaft, letztes Jahr gewannen die beiden Stürmer den Juniorenmeistertitel. Weiter wurde das Kader für dieses Match mit zwei Spielern der 2. Mannschaft ergänzt.

Roman Moser und Joel Kunz halfen aus, um die vielen Absenzen (Saisonstelle, Ferien, noch laufende Eishockeysaison) kompensieren zu können. Die Niederlage konnten aber auch sie nicht verhindern. In der Verlängerung bewies Joel Ulrich seine Kaltblütigkeit und erzielte den entscheidenden Treffer zugunsten von Tuggen. Der Matchwinner (2 Tore, 1 Assist) ist in Laupersdorf kein Unbekannter, er spielte schon für den HCL am Europacup.

Die Steigerung als gutes Signal

Dass sich der HCL steigern konnte wertet André Bobst als positives Zeichen. Für ihn ist nun wichtig, die jungen Spieler zu integrieren und dass man sich aneinander gewöhnt, wenn die Mannschaft komplett ist. «Dann müssen die Mechanismen zu greifen beginnen», schaut er vorsichtig optimistisch voraus.

Ein wenig trauert er dem möglichen Sieg aber doch hinterher, auch wenn Tuggen als letztjähriger Halbfinalist wohl auch nicht in Topbesetzung angetreten war - oder gerade deshalb. Das Hinspiel in der letztjährigen Qualifikation zwischen Tuggen und Laupersdorf endete übrigens ebenfalls mit 4:3 nach Verlängerung für die Schwyzer. Und auch damals stand es 2:0 nach 4 beziehungsweise 3:0 nach 18 Minuten - allerdings zugunsten von Laupersdorf.

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