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Vereine wenden sich immer mehr Facebook zu

169 Personen verfolgen den BC Solothurn momentan über die Fanseite auf Facebook.  Pensa

169 Personen verfolgen den BC Solothurn momentan über die Fanseite auf Facebook. Pensa

Um sich, als Sportverein oder Athlet, von der besten Seite zeigen zu können, genügt ein sauberer und professioneller Homepage-Auftritt schon lange nicht mehr.

Das Internet mit seinen tausend Facetten und immer grösseren Plattformen stellt für Sportklubs eine neue Herausforderung dar. Es reicht nicht einfach mehr, ein paar Resultate und ein Mannschaftsfoto online zu stellen – nein, je mehr Bilder, Kommentare und Mitteilungen auf einer Seite und je näher an den Fans, desto besser. Und genau aus diesem Grund nutzen immer mehr Vereine auch soziale Plattformen wie Facebook.

Doch weshalb sich die meisten Vereine nicht nur für eine Variante entscheiden, ist schwierig zu sagen. Aber man will ja schliesslich auch dazugehören und nicht als altmodisch gelten. Dabei wird aber oft vergessen, dass eine zusätzliche Seite auch mehr Arbeit bedeutet, und gerade bei einer Kommunikationsplattform wie Facebook sollte alles aktuell sein. Eine gut gepflegte Homepage hinterlässt sowohl für Sponsoren als auch für Fans einen besseren Eindruck als eine halbherzig geführte Facebook-Page.

Interaktionen mit den Fans

Ein positives Beispiel für eine professionelle Homepage und Facebook-Seite liefert der Basketballclub Solothurn. Anders als bei anderen Vereinen jedoch ist die Facebook-Seite der Basketballer eher eine Ergänzung zur offiziellen Homepage. «Bei uns ist es so, dass auf der Vereinshomepage vor allem Informationen zu finden sind und auf der Facebook-Page Interaktionen im Vordergrund stehen», so der Webmaster des BC Solothurn, Nicolas Kofmel. «Uns ist es einfach wichtig, die Neuen Medien zu nutzen. So können wir ein grösseres Zielpublikum und sowohl junge als auch ältere Menschen erreichen. Sicherlich ist auch die Interaktion mit Fans und Spielern ein grosses Thema.» Weiter fügt Kofmel hinzu: «Der Aufwand an sich ist eigentlich nicht sehr gross und trotzdem muss man sich Zeit nehmen. Nach jedem Spiel werden bei uns eine kurze Nachricht und einige Bilder hochgeladen. Denn das Wichtigste ist, dass die Resultate, Berichte und Bilder möglichst aktuell sind und deshalb nach jeder Partie so schnell wie möglich auf der Homepage landen. Wir haben durch Facebook sogar neue Klubmitglieder gefunden.»

In Bezug auf die Schnelligkeit und Aktualität ist auch der EHC Olten derselben Meinung. Gleich wie beim BC Solothurn wird auch bei Olten gleich nach dem Schlusspfiff das Resultat sowohl auf der Facebook- als auch auf der Homepage publiziert. «Trotzdem», sagt der Medienchef des EHC Olten, Ruedi Trachsel, «es ist nicht immer einfach mit diesen Social Networks. Man muss immer ein Auge darauf haben und es ist sehr zeitaufwändig.»

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