NLA-UNIHOCKEY

Ungefährdete Siege gegen Thun und Sarnen: Wiler-Ersigen feiert Weihnachten auf Rang 1

Wiler-Ersigen feiert die Festtage dank zwei Siegen gegen Thun und Sarnen auf dem ersten Tabellenplatz.

Wiler-Ersigen feiert die Festtage dank zwei Siegen gegen Thun und Sarnen auf dem ersten Tabellenplatz.

Mit zwei Erfolgen gegen die beiden Tabellenletzten Sarnen (11:2) und Thun (6:2) beschliesst Meister Wiler-Ersigen das Unihockeyjahr und feiert die Festtage auf Rang 1, mit zwei Punkten und einem Spiel mehr als der virtuelle Leader GC Zürich.

Nach zuletzt schwankenden Leistungen war das Wochenende in verschiedener Hinsicht ein Schritt vorwärts. Wiler-Ersigen gelang es über weite Strecken, die Solidität und Solidarität in der Defensivarbeit wieder zu finden. Nur vier Gegentore in 120 Minuten sind ein höchst zufriedenstellender Wert. Und mit der gefestigten Defensive konnte auch die Offensivleistung wieder verbessert werden.

Gegen Sarnen glückten am Ende 11 Treffer, gegen Thun war man nach 30 Minuten und einem 6:1-Zwischenstand auf ähnlichem Kurs. Ab dann freilich liess die Konzentration beim Meister erheblich nach und die Thuner kamen allzu oft zu guten Abschlüssen. Nur mangelnde Präzision der Oberländer im Abschluss und ein sicherer Goalie Menetrey verhinderten, dass es noch hätte eng werden können in diesem Derby.

Und auch hier war der Zusammenhang zwischen mangelhafter Konsequenz und technischen Fehlern augenscheinlich in Bezug auf Defensiv und Offensive. Nach dem Thuner «Time Out» kurz nach Spielmitte gelang der SVWE kein Tor mehr und die Thuner konnten den letzten Abschnitt gar mit 1:0 gewinnen.

Überragender Akteur des Wochenendes war Matthias Hofbauer. Der Altmeister erzielte 4 Tore und 2 Assists. Erfreulich auch, dass in Folge des Fehlens von drei der besten Skorer (Pylsy, Känzig, Dudovic) die zweite Garde Verantwortung übernahm. Dabei kam U21-Spieler Noah Siegenthaler nach seinem Kurzeinsatz und NLA-Debut am Samstag in Sarnen am Sonntag gleich auch zu seinem ersten NLA-Tor.

Deutlicher Schritt vorwärts

Das Wochenende war also nicht nur ein positiver Jahresabschluss, sondern auch ein deutlicher Schritt vorwärts. Diesen braucht es aber auch, denn eines steht auch fest: Einfacher werden die Gegner im neuen Jahr mit Sicherheit nicht.

Bereits am 5. Januar wartet zum Jahresauftakt das Heimderby gegen Köniz in Zuchwil und anschliessend folgt der Auftritt am Champions Cup in Ostrava (CZE), ehe dann schon bald die Playoffs beginnen. Für diese hat sich die Berger-Truppe dank den sechs Punkten bereits ausgezeichnet positioniert, ist man doch auf gutem Weg die Qualifikation mindestens auf dem angestrebten zweiten Rang abzuschliessen. 

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