Subingen
Und wieder richtets Hubler

Der FC Subingen besiegt in der 2. Liga Italgrenchen mit 2:0. Subingen war nicht besser, hatte aber einen kaltbltigen Vollstrecker in seinen Reihen.

Hans Peter Schläfli
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Nicht zu bremsen: Subingens Doppeltorschütze Mathias Hubler (links) enteilt Italgrenchens Juan Lopez.

Nicht zu bremsen: Subingens Doppeltorschütze Mathias Hubler (links) enteilt Italgrenchens Juan Lopez.

Solothurner Zeitung

Es war nicht allzu viel los, am späteren Sonntagnachmittag auf dem Sportplatz Affolter. Subingen und Italgrenchen zeigten zwar technisch gute Ansätze, aber beide Seiten liessen den Zug nach vorne vermissen. Die frühsommerliche Wärme mochte ihren Teil dazu beigetragen haben, dass die torgefährlichen Szenen selten waren.

In der 14. Minute zog Nicolas Chatzigeorgiou mit einem Steilpass auf und davon, scheiterte aber an Subingens Goalie Drazen Petrovic, der gut herauseilte und die Winkel verkürzte. In der 58. Minute verhinderte der Subinger Goalie gegen Alessandro Fragale erneut die durchaus mögliche Führung der Grenchner.

Auch Subingen spielte sich nur zwei sehenswerte Aktionen heraus. In der 16. Minute ging ein Kopfball von Samuel Bertschi nach einer Flanke von Jakob knapp daneben, in der 50. Minute verfehlte Hubler das Tor mit seinem Schuss nur knapp.

Das wars dann aber mehr oder weniger, für den Rest der Zeit neutralisierten sich beide Seiten weitgehend im Mittelfeld. Es sah nach einem 0:0 aus, oder nach einem dieser Spiele, die mit dem ersten Treffer entschieden sind.

Fast aus dem Nichts heraus liess dann aber Goalgetter Mathias Hubler seine Klasse aufblitzen. In der 64. Minute fing er eine ungenügende Abwehr ab und machte im Alleingang das 1:0 für Subingen. Beim 2:0 kurz vor Schluss hatte es der Topskorer noch einfacher, er fing einen Fehlpass ab und stand alleine vor dem machtlosen Goalie Michael Obrecht.

Zufrieden klingt anders

Dazwischen spielte sich Italgrenchen nur eine grosse Chance zum Ausgleich heraus. Mathias Mejeh flankte in der 87. Minute gut von links, aber Giuseppe Tiralongo versuchte in der Mitte den halbhohen Ball mit dem Fuss statt mit dem Kopf ins Tor zu befördern, was nicht gelang. Fazit: Subingen war nicht besser, hatte aber einen kaltblütigen Vollstrecker in seinen Reihen.

Itals Trainer Oscar Tavoletta wirkte nach der unglücklichen Niederlage etwas ratlos. «Meine Mannschaft hat nicht schlecht gespielt», rang er sich dann aber doch zu einer Analyse durch, «aber vorne nutzten wir unsere Chancen nicht und hinten unterliefen uns zwei Fehler.» So richtig glücklich war auch sein Antipode Patrik Schüpbach nicht: «Die drei Punkte nehmen wir zwar gerne mit, aber ich gebe zu, dass Italgrenchen heute nicht schlechter war als wir», kommentierte Subingens Trainer den Match. «Wir schöpfen unser Potenzial nicht aus, und was wir im Training üben, wird im Match nicht umgesetzt.» Er nennt die vielen beruflichen Trainingsabsenzen als Grund dafür, dass die Formkurve nicht stimmt.

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