Schwingen

Und der Sieger in Grenchen heisst erneut Christian Stucki

Christian Stucki setzt im Schlussgang gegen Florian Gnägi zum entscheidenden Kurz an.

Christian Stucki setzt im Schlussgang gegen Florian Gnägi zum entscheidenden Kurz an.

Am gut besetzten Rangschwinget in der Reithalle wiederholte Christian Stucki seinen Sieg aus dem Vorjahr. Der «Vizekönig» präsentierte sich in einer guten Frühform.

Mit Christian Stucki, Florian Gnägi und dem Solothurner Neu-»Eidgenossen» Remo Stalder wies der Grenchner Rangschwinget eine erfreulich gute Besetzung auf. Neben den 42 angetretenen Aktiven wiesen sich auch die 80 Jungschwinger über eine gute Frühform aus.

Bereits im ersten Gang trafen mit Stucki und Stalder zwei eidgenössische Kranzträger aufeinander und mussten nach sechs Minuten die Punkte teilen. Auch der Bellacher Thomas Stüdeli trotzte dem Seeländer Turner Florian Gnägi ein Unentschieden ab. In der Folge gaben sich aber die Favoriten keine Blössen und setzten sich resolut durch.

Favorit musste angreifen

Mit vier Siegen in Folge erkämpften sich Vorjahressieger Stucki und der Aarberger Florian Gnägi die Teilnahme für den auf zehn Minuten angesetzten Schlussgang. Nach einigem abtasten ergriff als erster Stucki die Initiative und kam mit einem Kurzzug und Nachdrücken am Boden kurz vor Ablauf der dritten Minute zum Erfolg. Stucki musste unbedingt gewinnen, lag er doch vor dem Schlussgang einen halben Punkt hinter Gnägi zurück.

Der Guldentaler Remo Stalder verpasste die Schlussgangteilnahme mit einer Niederlage im fünften Gang gegen Florian Gnägi. Der 24 Jahre alte Zimmermann vom Schwingklub Mümliswil, stand vor Jahresfrist gegen Stucki im Schlussgang, hatte damals aber gegen den Seeländer Hünen keine Chance. Mit seinem gestrigen Auftritt in Grenchen zeigte Stalder aber, dass ihm der Erfolg von Burgdorf sichtlich Auftrieb gegeben hat.

Erfolgreicher Nachwuchs

Gute schwingerische Arbeit bekamen die rund 400 Zuschauer aber auch von den 80 angetretenen Jungschwingern zu sehen. Beachtenswert dabei der Jüngste der drei Biberister Brüder Roth, Robin, der die Kategorie Jahrgang 1999/2000 mit sechs Siegen sicher gewann. Die zwei weiteren Nachwuchssieger heissen Corsin Wohlgemuth und Matthias Imobersteg, beide von Schwingklub Dorneck-Thierstein.

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