Feldschiessen 2017

Über 6000 Teilnehmer am Feldschiessen im Kanton Solothurn – bester Schütze kommt aus Hägendorf

Drei Schützen haben die maximale Punktzahl erreicht. Besonders hervor tat sich dabei der Hägendorfer Markus Borner. Beim traditionellen Feldschiessen-Rundgang wurden dieses Jahr auch Bundeswehr-Offiziere begrüsst, die den «unverkrampften und professionellen Umgang mit Waffen» lobten.

Exakt 6132 Schützinnen und Schützen absolvierten in diesem Jahr auf knapp dreissig Schiessplätzen im ganzen Kanton Solothurn das Eidgenössische Feldschiessen. Dabei haben drei Schützen die maximale Punktzahl erreicht. Auf dem traditionellen Rundgang des Solothurner Schiesssportverbands (SOSV) konnten sich die Vertreter von Militär, Politik und der Sportverbände von den Schiessleistungen persönlich überzeugen lassen.

Unter dem Motto «Mitmachen und Spass haben» hatte der Solothurner Schiesssportverband «seine» Schützinnen und Schützen zur Teilnahme am Feldschiessen 2017 aufgefordert. Diesem Aufruf folgten über 6000 Schützinnen und Schützen im Alter von 10 Jahren bis 96 Jahren. Dem Hägendörfer Markus Borner gelang das Maximalresultat von 72 Punkte auf Distanz 300 m. Bei den Pistolenschützen erreichten mit Roland Wicki (Wynigen) und Beat Schmitt (Bellach) gleich zwei Teilnehmer ein perfektes Resultat von 180 Punkten. Erfreulich war für den SOSV auch die Beteiligung von 834 Juniorinnen und Junioren unter 21 Jahren, welche das Wettkampfprogramm absolvierten.

Gassler macht das Dutzend voll

Eine Tradition im Kanton Solothurn ist der Feldschiessen-Rundgang. Dieses Jahr konnte sich unter anderem der «höchste Solothurner», Kantonsratspräsident Urs Huber, ein Bild von den insgesamt sechs besuchten Schiessplätzen und den Schiessfertigkeiten «seiner» Solothurnerinnen und Solothurner machen. Auch Regierungsrat Remo Ankli liess es sich nicht nehmen, in seinem Bezirk Thierstein das Feldschiessen zu absolvieren. In ihrem letzten Amtsjahr drückte Regierungsrätin Esther Gassler ihr Interesse und ihre Verbundenheit zum Schiesssport mit ihrer bereits zwölften Teilnahme am Rundgang aus und freute sich über «die Gastfreundschaft und die sehr gute Stimmung auf den Schiess- und Festplätzen». SOSV-Präsident Heinz Hammer bedanke sich mit einem Blumenstrauss bei Gassler für die Treue und das Engagement während ihrer Amtszeit.

Mit Divisionär Hans-Peter Walser und Daniel Keller nahmen ausserdem zwei höhere Stabsoffiziere am Rundgang teil und drückten dadurch die Verbundenheit der Armee mit den Schützenvereinen aus. Auch Katrin Stucki, die Chefin Schiesswesen VBS, liess es sich nicht nehmen, am Samstag am Rundgang teilzunehmen.

Als spezielle Gäste durften vier Offiziere und Unteroffiziere der Bundeswehr auf dem Rundgang begrüsst werden. Die ausländischen Gäste zeigten sich überaus erstaunt ob des «unverkrampften, professionellen und selbstverständlichen Umgangs mit Waffe und Munition» und dem grossen Vertrauen, welches der Staat den Schiessenden entgegenbringt. Dies seien Werte, welche auch in Zukunft unbedingt bewahrt werden müssten. Wie jedes Jahr nutzen die Teilnehmer die Gelegenheit und absolvierten das Programm anlässlich des Rundganges und zeigten sowohl mit Pistole als auch mit dem Gewehr ihre Treffsicherheit.

«Erfreuliche Beteiligung»

Heinz Hammers abschliessender Kommentar zum diesjährigen Feldschiessen: «Die Beteiligung am Feldschiessen ist einmal mehr sehr erfreulich. Dass wir dabei sehr viele Junioren begrüssen konnten, zeigt uns, dass der Schiesssport ihr Interesse weckt.» Ebenso wichtig sei, dass beim Feldschiessen die Geselligkeit und die Kameradschaft gepflegt werden. «Und vor allem hat die Sicherheit aller Teilnehmer höchste Priorität», so Hammer. «All dies durften wir auf allen besuchten Schiessplätzen feststellen. Der ungezwungene Kontakt mit den Rundgang-Teilnehmern aus Politik und Militär dokumentiert für mich auch die Verbundenheit und gegenseitige Wertschätzung. Gerade diese Zusammenarbeit Armee – Schiesswesen muss auch in Zukunft beibehalten werden.»

Das Feldschiessen nahm in allen Bezirken mit dem Absenden am Sonntagabend einen würdigen Abschluss. Die Schützenkönige wurden gekrönt und freuen sich definitiv bereits jetzt wieder auf das nächste Feldschiessen in einem Jahr.

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