2. Liga regional
Über einen Aufstieg denkt Italgrenchen noch nicht nach

Italgrenchen gastiert am Sonntag (14.30 Uhr, Kleinholz) zum Rückrundenauftakt in Olten. Unter Druck setzen will sich der Verein nicht. «Unser Ziel ist es jetzt, die guten Leistungen zu bestätigen», so Trainer Oscar Tavoletta.

Hans Peter Schläfli
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Italgrenchens Neuzugänge: Fabian Frick, Sandro Fassberger und Marco Röthlisberger (v.l.).

Italgrenchens Neuzugänge: Fabian Frick, Sandro Fassberger und Marco Röthlisberger (v.l.).

Hans Peter Schläfli

In der Solothurner 2. Liga geht es in der ersten Runde des Frühlings gleich mit dem Spitzenkampf zwischen Olten und Italgrenchen los. Auf der einen Seite konnte sich Ital gut verstärken, auf der anderen Seite musste Olten nicht nur den Schlüsselspieler Saban Jakupovic an die Basler Black Stars abgeben, ihm wurden auch noch vom Verband drei Punkte abgezogen, weil es seinen finanziellen Verpflichtungen nicht nachgekommen war.

So scheint an der Tabellenspitze wieder alles möglich. Legt also Italgrenchen am Sonntag mit einem Sieg in Olten die Basis zum Aufstieg in die 2. Liga inter? «Bei Italgrenchen setzen wir uns nicht mit solchen Saisonzielen unter Druck», hält sich Trainer Oscar Tavoletta bedeckt – wie man es von ihm gewohnt ist. Mit den bisherigen 20 Punkten aus 11 Spielen sei man zufrieden.

«In der Winterpause ist es gut gelaufen, meine Mannschaft hat sehr gut trainiert und wir konnten uns sogar noch verstärken», sagt Tavoletta optimistisch. «Unser Ziel ist es jetzt, die guten Leistungen zu bestätigen. Mit Sandro Fassberger und Fabian Frick sind zwei junge Wilde zu uns gestossen. Samuel Bertschi und Marco Röthlisberger bringen etwas mehr Routine in die Mannschaft. Diese Routine hat bei uns im Herbst ab und zu gefehlt.»

Würde Italgrenchen einen möglichen Aufstieg in die 2. Liga inter akzeptieren, so wie es letztes Jahr Lokalrivale Wacker Grenchen gemacht hat? «In unserem Verein geht es nicht nur um die Resultate, sondern vor allem auch um ein positives Auftreten und um ein schönes Vereinsleben.

Ob ein Aufstieg in die 2. Liga inter für Ital das Richtige wäre, das müsste die Vereinsleitung entscheiden, wenn es überhaupt so weit kommen sollte. Dazu kann und will ich als Trainer nichts sagen», bleibt Tavoletta erneut diplomatisch. «Es sind immer noch 11 Spiele, da kann viel passieren. Mein Ziel ist nicht ein bestimmter Rang, sondern attraktiven und fairen Fussball zu spielen. Aber wir hoffen natürlich schon, in der Spitzengruppe zu bleiben.»