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TV Solothurn sichert sich vor der Osterpause die nächsten zwei Punkte und verteidigt den dritten Platz

Dank einer starken zweiten Halbzeit besiegt der TV Solotuhrn die Lakers aus Stäfa knapp mit 27:26. Damit bleiben die Solothurner während der kurzen Pause über Ostern mit zwei Punkten Vorsprung weiterhin auf dem dritten Tabellenplatz.

Oliver Zimmermann
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Der TV Solothurn musste auf Trainer Zlatko Portner verzichten

Der TV Solothurn musste auf Trainer Zlatko Portner verzichten

Hans Peter Schläfli

Mit leichter Verspätung von zehn Minuten – die Solothurner kämpften am Samstag nicht nur gegen die Lakers Stäfa, sondern auch gegen den Verkehr rund um Zürich – startete für die beiden Teams die 22. Meisterschaftsrunde. Zudem musste der TVS auf Rückraumspieler Andri Tatarinoff, Kreis Nicolo Moggi und Coach Zlatko Portner verzichten. Alles in allem nicht die optimalen Voraussetzungen, um gegen eine Mannschaft anzutreten, die vom Budget und den Spielern her um den Aufstieg mitspielen könnte und dies vor einem Jahr sogar noch getan hat.

Dies war dann zu Beginn der Partie auch zu spüren. Die Solothurner gerieten rasch mit 0:3 ins Hintertreffen und mussten bereits nach drei Minuten die erste Zeitstrafe hinnehmen. Erst nach über vier Minuten erlöste Spielertrainer Marco Kurth, der gleichzeitig noch coachen musste, die Solothurner mit dem ersten Treffer für die Gäste. Die Lakers konnten mit ihrem schnellen Spiel die Solothurner Verteidigung ein ums andere Mal überrennen. Da Marco Kurth von der Lakers Verteidigung eng gedeckt wurde und die Aarestädter zu Beginn Mühe mit dieser Deckung hatten, konnte sich Stäfa absetzen und ging in der 15 Minute mit 10:6 in Führung.

Aufholjagd bis zur Pause

Mit der Zeit spielten die Ambassadoren, insbesondere Tom Althaus, jedoch besser und konnten den Rückstand kontinuierlich verkürzen. Bis zum Pausenpfiff schafften es die Gäste sogar, zum ersten Mal seit Spielbeginn, das Skore wieder ausgeglichen zu gestalten (16:16). Dennoch konnten sie mit dem Resultat nicht ganz zufrieden sein. Denn normalerweise lässt die Solothurner Hintermannschaft nicht 16 Gegentore in einer Halbzeit zu. Gerade in der Defensive hatte der TVS also noch Luft nach oben.

Dies nahm sich offenbar Torhüter Rados Dukanovic besonders zu Herzen. Nach Wiederbeginn hielt der Keeper überragend und liess während einer Viertelstunde nur gerade drei Gegentreffer zu – und dies bei 17 Versuchen der Lakers. Zudem machten seiner Vordermannen nach dem Pausentee den wesentlich frischeren und wacheren Eindruck als die Gegner aus Stäfa. So setzte sich der TV Solothurn bis zur 52. Minute mit 25:20 ab und das Heimteam sah sich genötigt, ein Timeout zu nehmen. Danach bäumten sich die Zürcher zwar noch einmal auf und versuchten, die drohende Niederlage abzuwenden. Es sollte ihnen jedoch nicht mehr reichen und Solothurn feiert einen weiteren Sieg gegen einen starken Gegner.

Da auch die beiden Erstplatzierten, RTV Basel und STV Baden, sowie der viertplatzierte TV Möhlin ihre Spiele gewannen, gab es an der Spitze der Tabelle keine Veränderungen.

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