Handball NLB
TV Solothurn holt Punkte gegen Pfadi Winterthur Espoirs und bleibt im Rennen um Platz drei

Die erste Mannschaft des TV Solothurn holt am Freitagabend einen wichtigen Punkt gegen die Pfadi Winterthur Espoirs. Solothurn kämpft somit weiterhin um den dirtten Platz in der Nationalliga B.

Alain Blaser
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Der Ausgleich für das Gastteam fiel mit dem Schlusspfiff.

Der Ausgleich für das Gastteam fiel mit dem Schlusspfiff.

Hanspeter Schläfli

Gerade einmal 15. Minuten vermochte die junge Solothurner Mannschaft mithalten, bevor sie gegen die Winterthurer mit 15:10 den Anschluss verloren.

Danach war es ein Kampf auf Biegen und Brechen. Die Ambassadoren wollten unbedingt den Anschluss halten und kämpften, als wäre die Fasnacht nur einmal im Jahr. Gegen die athletischen Zürcher hatte Solothurn lange das Nachsehen, doch dann gelang in den Schlussminuten noch die unverhoffte Wende.

Mittelmann Schafroth wurde fortan in der Verteidigungsmitte eingesetzt und erfüllte diese Aufgabe genau wie sein Vorbild Karabatic sensationell. Die Pfadi-Juniors spielten in dieser Phase bei einem Drei-Tore-Vorsprung im Angriff weiterhin ohne Torhüter und wurden so von den Gästen in den letzten drei Minuten gnadenlos bestraft.

Ausgleich mit dem Schlusspfiff

Eigentlich konnten die einheimischen Fans fünf Minuten vor Schluss schon die Champagner-Flaschen öffnen. Lag ihr Team doch fast uneinholbar mit drei Treffern vorne.

Doch es sollte anders kommen. Die Gastgeber konnten keinen ihrer letzten Angriffe erfolgreich abschliessen. Die an diesem Abend stark aufspielenden Strahm und Moggi zeigten in den Schlussminuten noch einmal ihr ganzes Können, erkämpften sich hinten Bälle und erzielten vorne die letzten Treffer zum Ausgleich.

Besagter Ausgleich fiel mit dem Schlusspfiff. Nach einer frechen Balleroberung durch Strahm, einem Pass auf Routinier Kurth und dessen Anspiel auf Moggi, liess letzterer die Seinen jubeln.

Ein schöner und wichtiger Punkt wurde so im Car nach Hause an die Fasnacht getragen. Gespannt blicken die Solothurner Narren nun auf die folgenden Wochenendpartien in der NLB. Im Kampf um den dritten Platz ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.

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