Volleyball
TSV Volley Thal ist wiederum Kantonalmeister

Die Verantwortlichen für Volleyball-Meisterschaft, Stefan Fluri und Heinz Peter, luden die Spielführer nach Biberist zur Rangverkündigung ein. Kantonalmeister wurde erneut der Seriensieger TSV Volley Thal. Diesmal allerdings nicht überlegen, sondern «mit der denkbar minimalsten Entscheidung», wie Stefan Fluri anschaulich erwähnte

Hans Frank
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Manfred Diemand und Rene Meister vom TSV Volley Thal

Manfred Diemand und Rene Meister vom TSV Volley Thal

Hans Frank

Volley Thal und der MTV Welschenrohr hatten am Schluss des Turniers gleich viel Punkte. Auch die Differenz der gewonnenen und verlorenen Sätze war bei beiden Mannschaften gleich gross. Zur Ermittlung des Siegers wurde ein Koeffizient (Gewinn- geteilt durch Verlustsätze) beigezogen, und dieser entschied mit einem Unterschied von 0,089 zugunsten von Volley Thal.

Der Spielführer des Kantonalmeisters 2016-2017, Rene Meister, freute sich natürlich über den Titel und hofft, dass der neue Pokal später auch wieder im Besitz seiner Mannschaft bleibt. Er war sehr zufrieden mit dem Verlauf des Turniers. Es sei eine gute und sehr interessante Saison gewesen, jeder hätte jeden schlagen können.

Typische Liftmannschaft

Welschenrohr, als Vizemeister war keineswegs enttäuscht über den Ausgang der Meisterschaft. Wir haben den zweiten Platz „gebührend“ gefeiert und ausserdem haben wir dieses Jahr das „Fuchs-Turnier“ in Grindelwald zum fünften Mal gewonnen und konnten den Wanderpreis (in Form eines Fuchses) definitiv in Empfang nehmen.

Die Kategorie B dominierte der TV Etziken 1. In der nächsten Saison wird die ASS TV Grenchen, als letzte der Kategorie A, im B spielen. Der STV Dulliken gewann mit 5 Punkten Vorsprung die Kategorie C und steigt auf. Spielführer Martin Bieri meint dazu: „Wir sind eine typische Liftmannschaft, steigen jedes Mal auf und das nächste Jahr wieder ab. In der Kategorie D spielten 7 Mannschaften, gewonnen hat die MR Bettlach 2 vor der MR Subingen.

Das neue Reglement mit den Bedingungen für den Auf- und Abstieg hat sich bewährt. Es wurde von allen als gut befunden. Ein Antrag von Kurt Gasche, Grenchen, betreffend den Einschränkungen beim Einsatz von Frauen mit einer Volleyball-Lizenz wurde intensiv diskutiert. Schlussendlich stimmten die Spielführer einer Version zu, die es den Teams besser ermöglicht, fehlende Spieler mit Frauen zu besetzen. (hfd)