Volleyball

Trotz Niederlage gegen Köniz ist der Ligaerhalt für Solothurnerinnen möglich

Solothurn (Isa Bobst in Rot) streckt sich vergebens gegen Köniz.

Solothurn (Isa Bobst in Rot) streckt sich vergebens gegen Köniz.

Die Aufsteigerinnen aus Solothurn können nach einigen Optimierungen in der 1. Liga mithalten. Gegen Köniz verloren sie allerdings 1:3.

Die Ausgangslage vor dem Spiel der neunten Runde schien klar: Aufsteiger Solothurn traf im Baseltor auf das erfahrene Köniz, den Absteiger der Nationalliga B. Trotz des Umstandes, dass die Gastgeberinnen nur zu acht antraten, weshalb kaum Spielerwechsel möglich waren, konnten sie über weite Strecken mithalten. Es fehlten an diesem Heimspiel gleich drei wichtige Spielerinnen.
Trainer Marco Chittaro war den Umständen entsprechend zufrieden, Köniz war besser.

Das 90 Minuten dauernde Spiel bot den knapp 20 Zuschauern und Zuschauerinnen dennoch viel Spannung, denn die Sätze endeten meist knapp (20:15, 23:25, 25:23, 16:25). Im zweiten Satz hatten die Solothurnerinnen Chancen zum Ausgleich, hielten dem Druck aber nicht stand und verloren ihn. Schliesslich gewannen sie den dritten Durchgang. Sie verwerteten gleich den ersten Satzball. Im letzten Durchgang lief es den Spielerinnen in Rot nicht mehr so gut und sie verloren den Satz klar.

Veränderungen für die 1. Liga

Auf die Frage nach dem Saisonziel lautete die Antwort von Chittaro, der vor der Saison neu zum Team stiess: «Den Ligaerhalt zu sichern, ist möglich. Allerdings kann sich vieles schnell ändern mit der Drei-Punkte-Regel.». Um dieses Ziel zu erreichen, kamen drei Spielerinnen neu ins Team. Zwei von ihnen fragten beim Verein an. Libera Laura Chittaro nahm der Trainer aus der Volleyballhochburg Aeschi mit. Die bisherige Trainerin Corina Suter ist nun seine Assistentin.

Mit dem Trainerwechsel änderte sich auch das Spielsystem: «Das System muss immer der Liga angepasst werden und der Service muss aggressiver sein, damit die Mitte quasi ausgeschaltet ist», lautet das Motto von Chittaro, der Wert legt auf «eine gute Passeuse und eine gute Aussenangreiferin». Ohne diese Veränderungen wäre das gesetzte Ziel wohl nicht erreichbar.

Die Trainingseinheiten sind allerdings auch in der neuen Liga gleich geblieben: zwei Mal wöchentlich, montags 90 Minuten und mittwochs 120 Minuten. Kondition und Krafteinheiten sind darin inbegriffen. Ebenfalls wichtig ist der soziale Aspekt, die neuen Spielerinnen sind bestens integriert. «Wir sind ein Team», sagt Chittaro.

Rückblick auf die laufende Saison

Momentan sind die Aufsteigerinnen nach vier Siegen und fünf Niederlagen im Mittelfeld auf Rang fünf. Wobei sie dank der Drei-Punkte-Regel gegen Münchenbuchsee und Münsingen trotz Niederlage jeweils einen Zähler holen konnten. Die solide Leistung gegen Köniz stimmt die Solothurnerinnen zuversichtlich für die nächsten Begegnungen mit Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte.

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