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Triumphierender Pius Schwizer am Schweizer Cup

Zwar hat Pius Schwizer am Sonntag am zweiten Tag des Grand Prix am 20. CSI Ascona mit Coolgirl die Siegerrunde verfehlt, dafür lief es ihm aber am ersten Tag umso besser. Überlegen hat er den Mercedes Schweizer Cupfinal der Springreiter gewonnen.

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Der Oensinger Pius Schwizer.

Der Oensinger Pius Schwizer.

Keystone

Mit der wieder genesenen Schimmelstute Nobless verwies der Olympiareiter Martin Fuchs mit Karin CH und Beat Röthlisberger mit Lennox Luis auf die weiteren Podestränge.

«Nobless ist wieder zurück», freute sich Pius Schwizer über seinen fünften Cup-Triumph nach 1998, 2002, 2003 und 2009. «Fast zwei Jahre war die Stute, die ich so gerne mag, verletzt. Ich habe sie nach einer Zerrung am Fesselträger anlässlich des Weltcupspringens 2010 in Stuttgart behutsam während vier Monaten wieder aufgebaut. Die Geduld hat sich gelohnt.» Der Mercedes Schweizer Cupfinal, der seit 1979 ausgetragen wird, war mit 30’000 Franken dotiert. Pius Schwizer erhielt ein Sieggeld von 6000 Franken.

Von Anfang der Schnellste

Schwizer war mit der locker und federleicht springenden 14-jährigen Holsteiner-Stute, mit der er 2008 in Hongkong Olympia-Bronze mit der Schweizer Equipe gewonnen hat, bereits im ersten Umgang des Top-Ten-Finals in Ascona der Schnellste. «Ich wollte das Springen gewinnen und habe schon in der ersten Runde forciert», gibt der Oensinger zu erkennen. Er fügt an: «Denn ich weiss, dass auch Martin Fuchs sehr schnell sein kann.»

Der Mercedes Schweizer Cupfinal, der seit 1979 ausgetragen wird, war mit 30’000 Franken dotiert. Pius Schwizer erhielt ein Sieggeld von 6000 Franken. (SI)