NLB-Handball

Trainer Marco Kurth: «Im Angriff müssen wir mindestens zwei Gänge hochschalten»

Die Mannschaft des TV Solothurn. Hintere Reihe (v.l.): Zlatko Portner, Marco Kurth, Dario Lüthi, Alain Blaser, Mathias Blaser, Martin Beer, Tom Althaus, Sven Schafroth, Bruno Hürzeler. Vordere Reihe (v.l.): Marco Melcher, Oliver Zimmermann, Rados Dukanovic, Taro Diethelm, Jan Tatarinoff, Michael Wassmer, Sandro Sieber.

Die Mannschaft des TV Solothurn. Hintere Reihe (v.l.): Zlatko Portner, Marco Kurth, Dario Lüthi, Alain Blaser, Mathias Blaser, Martin Beer, Tom Althaus, Sven Schafroth, Bruno Hürzeler. Vordere Reihe (v.l.): Marco Melcher, Oliver Zimmermann, Rados Dukanovic, Taro Diethelm, Jan Tatarinoff, Michael Wassmer, Sandro Sieber.

Der TV Solothurn steigt heute Abend in seine zweite Spielzeit in der NLB. Das Team von Trainer Marco Kurth will die starke Aufstiegssaison 2016/17 unbedingt bestätigen.

Für das Fanionteam des TV Solothurn steht die zweite Saison in der NLB ganz im Zeichen der Bestätigung der erfolgreichen vergangenen Spielzeit. Diese hatten die Solothurner als Aufsteiger auf dem hervorragenden fünften Platz beendet.

Dabei fügten die Solothurner dem TV Endingen, dem unangefochtenen Spitzenreiter und Aufsteiger in die NLA, die einzigen zwei Niederlagen der Meisterschaft zu. An diese erfolgreiche letzte Saison anzuknüpfen, wird keine einfache Aufgabe.

Das weiss auch Marco Kurth, der seine erste komplette Saison als Trainer der Solothurner in Angriff nimmt: «Wir gehen jedes Spiel für sich an und wollen natürlich auch jedes gewinnen. Damit wir möglichst nahe an dieses Ziel herankommen, braucht es harte und konzentrierte Arbeit im Training. Und Disziplin auf und neben dem Platz.» Das grosse Ziel der Saison sei es, die Mannschaft als Ganzes und die Spieler individuell einen Schritt weiterzubringen.

Trainer Kurth will Spieler Kurth überflüssig machen

Kurth kann dabei auf bewährte Kräfte vertrauen. Das Erfolgs-Team der vergangenen Saison konnte komplett erhalten und punktuell sogar verstärkt werden. Übernahm der ehemalige NLA- und 150-fache Nationalspieler Kurth letztes Jahr noch viel Verantwortung als Spieler und war eine der Teamstützen, sollen dieses Jahr die kommenden Talente sukzessive in diese Rolle hineinwachsen.

«Ich will mich mit meiner Arbeit als Trainer Schritt für Schritt als Spieler selber überflüssig machen», so der 34-Jährige. Marco Kurth will sich also vermehrt – wenn möglich sogar komplett – den Traineraufgaben widmen. «Es ist an der Zeit, dass unsere Perspektivspieler Verantwortung übernehmen. Vor allem die Spieler, die im erweiterten NLA-Kader des BSV Bern sind.»

Saisonauftakt gegen den TV Birsfelden

Die erste Hürde in der neuen Saison ist der TV Birsfelden. Die Baselbieter rangierten letztes Jahr im hinteren Drittel der NLB-Tabelle. Dennoch ist die Rollenverteilung für Trainer Kurth alles andere als eindeutig: «Birsfelden kann an einem guten Tag jeden Gegner in der Liga schlagen. Vor allem Anfang Saison, wenn viele Teams noch auf der Suche sind nach der perfekten Abstimmung, können die Baselbieter uns ein Bein stellen.»

Der Schlüssel zu einem erfreulichen Saisonauftakt sei sicherlich eine ähnlich starke Deckung wie im Cup gegen Endingen. «Aber im Angriff müssen wir mindestens einen bis zwei Gänge hochschalten.» Mit 17:22 verloren die Solothurner ihr erstes Pflichtspiel der Saison, den Cup-Sechzehntelfinal gegen Endingen. Der Meisterschaftsauftakt in der Liga erfolgt am Mittwochabend (6. September) um 20.15 Uhr zu Hause im CIS.

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