Wäseli hat sich auf die heute beginnende Hornussermeisterschaft mit Thomas Widmer (von Heimiswil-Berg) und Remo Schaad (Schwarzhäusern) noch einmal klar verstärkt. Dies trotz der Abgänge von Peter Bieri und Marc Rüfenacht.

Da die Equipe im Ries sowieso sehr stark ist, führt der Weg zum Titel in dieser Saison in erster Linie über Wäseli. Sollte Bern-Beundenfeld indes Leistungen wie am letztjährigen «Eidgenössischen» in Lyss bringen, dann muss sich Wäseli freilich warm anziehen. Mit Martin Kläy von Bigenthal-Walkringen hat sich die Mannschaft zusätzlich verstärkt.

Zuchwil und der Meisterwunsch

Zuchwil seinerseits hat mit Daniel Freudiger von Winistorf einen vielversprechenden Akteur ins Team geholt. Aber auch Jürg Gurtner von Messen und Christian Wagner von Wangenried sollten sich als Stammspieler etablieren können.

So wurden die Abgänge von Thomas Moser und Bendicht Hänni zweifellos kompensiert. Zuchwil möchte endlich wieder einmal den Titel holen. Dabei kann die Mannschaft heuer auch wieder auf die Dienste von Benjamin Lehmann zählen, der nach einem nicht ganz abgesessenen Pausenjahr wieder zurückkommt.

Auch Lyss will heuer wieder um den Titel mitspielen. Brian und Steven Jost von Biglen-Arni können sich als zwei äusserst starke Zuzüge erweisen, sofern sie konstant spielen. Im Ries ist Lyss zudem gewiss nicht schlechter geworden. Recherswil-Kriegstetten als amtierender Meister gilt vor Saisonstart «nur» als Aussenseiter.

Die Titelverteidigung wäre eine Riesenüberraschung. Gemäss Transferliste haben sie keine namhaften Zuzüge oder Abgänge und sind deshab etwa gleich stark einzustufen wie letztes Jahr.

Quintett gegen den Abstieg

Ebenfalls mit Aussenseiter-Ambitionen tritt Biglen-Arni an, das mit dem Abgang der Brüder Jost weiter an Substanz eingebüsst hat. Mehr als ein Mittelfeldplatz wird daher wohl nur schwer zu erreichen sein. Nicht in den Abstiegskampf mit hineingezogen zu werden, dürfte daher wohl das erste Ziel sein.

Mit Peter Iseli kehrt allerdings ein Routinier in die A-Mannschaft zurück. Gute Überraschungschancen hat Utzigen. Die Berner gehören im Ries zu den stärksten und haben alle Chancen bis zuletzt ganz vorne mitzumischen.

Gerlafingen-Zielebach, Urtenen und Richigen werden sich wohl wie üblich im Mittelfeld etablieren; ohne Chancen nach ganz vorne, aber auch ohne Sorgen, gegen den Abstieg kämpfen zu müssen.

Bangen um den Klassenerhalt müssen in erster Linie Oberönz-Niederönz, Epsach, Wasen-Lugenbach, Heimiswil-Berg und Mättenwil-Zofingen. Allerdings ist noch fast jedes Jahr ein Team in den Abstiegskampf geraten, von dem man es nicht erwartet hat. Wen wird es wohl diese Saison treffen?