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Team Roth-Fahrer Nico Brüngger: "Wir haben an der Tour de Romandie viel gelernt."

Das Gerlafinger Team Roth erlebte an der Tour de Romandie eine aussergewöhnliche Woche. Es war das erste Rennen der World Tour, zu dem die junge Equipe eingeladen wurde. Bereits in der 1. Etappe sorgte Nico Brüngger für einen Paukenschlag.

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Nico Brüngger vom Team Roth.

Nico Brüngger vom Team Roth.

Elisa Haumesser

Er machte sich auf eine lange Flucht – die vom Fernsehen der französischsprachigen Schweiz RTS direkt übertragen wurde. "Ich habe jeden Moment genossen", blickt der 27-Jährige aus Wettingen auf seine Minuten im Scheinwerferlicht zurück. "Ich wurde vom grossen Publikum am Strassenrand angefeuert. Das war wirklich ein tolles Erlebnis."
Am nächsten Tag musste Nico Brüngger etwas Leiden. "Der Rhythmus ist in der World Tour deutlich höher als an den Rennen, die wir bisher fuhren", erklärt der Profi des Teams Roth, der seine ersten Erfolge im Radquer erlebte. "Obwohl das Feld etwas schneller unterwegs ist, gehen die Fahrer sehr respektvoll miteinander um. In der World Tour wird weniger gerempelt als bei den kleineren Rennen."
Das Team Roth hat sich der Ausbildung junger Schweizer Fahrer verschrieben, die näher an die Weltspitze herangeführt werden sollen. In diesem Sinne war die Tour de Romandie ein Erfolg. "Wir haben alle sehr viel gelernt", sagt Nico Brüngger. In sechs Wochen geht es an die Tour de Suisse. "Wir konnten uns jetzt an den höheren Rhytmus gewöhnen und wissen, was dann auf uns zukommt."

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