Ein grosser Erfolg nach der ersten Spielzeit überhaupt in der höchsten Spielklasse. Dabei liessen sich die Ambassadoren auch nicht von der scheinbaren Deutlichkeit der Ausgangslage vor dem abschliessenden Gruppenspiel einschüchtern: Ein Sieg musste her, um den Ligaerhalt aus eigener Kraft zu schaffen.

Nach den ersten drei Einzelpartien waren die Gastgeber auf Kurs. Luca Schena (N2, 25) und Thomas Schiessling (N2, 12) gewannen ihre Partien. Vor allem den Sieg von Schiessling gilt es zu erwähnen, denn der 38-jährige Österreicher bestritt gestern sein erstes Match in dieser Saison und schlug dabei gleich den stärker eingestuften Aargauer Alexander Sadecky (N1, 9). Den dritten Einzelpunkt holte die Solothurner Nummer eins, Martin Fischer (N1, 4), der in einem hochstehenden Spiel gegen den Franzosen Nicolas Devilder (N1, 3) die Oberhand behielt und mit 6:4, 7:6 siegte. Die Solothurner benötigten nun noch zwei Doppelsiege. Dieses Ziel verpassten sie, denn nach dem Sieg des Duos Fischer/
Oswald unterlagen sie in den Doppeln zwei und drei innerhalb weniger Minuten denkbar knapp im Champions Tie-Break. Die Begegnung ging mit 4:5 verloren.

Nach der Niederlage begann für die Solothurner das grosse Zittern. Es lag nicht mehr in ihren Händen, ob sie den Ligaerhalt schaffen, sondern es kam darauf an, wie viele Punkte der direkte Konkurrent Luzern Lido in Genf holt. Die Erleichterung war riesig, als feststand, dass die Luzerner nur zwei Punkte gewonnen hatten, damit hatten sowohl Solothurn als auch sie 18 Punkte auf dem Konto. Dank dem Sieg in der Direktbegegnung verbleibt der TCS in der NLA. «Der Ligaerhalt ist für uns eine Sensation. Wir sind überglücklich», freute sich Präsident Hugo Derendinger kurz nachdem die freudige Nachricht aus Genf eingetroffen war. (fba)