«Das ist unglaublich. Mit diesem Sieg hätte ich nie gerechnet, das ist ein sehr grosser Schritt für mich», freute sich  Tamara Arnold. Im Final bezwang Arnold ihre Trainingskollegin Medina Sahinagic (ITF 861) klar mit 6:3, 6:0. Der Auftakt in die Partie verlief harzig, viele leichte Fehler prägten das Geschehen.

«Ich war extrem nervös vor dem Final, aber zum Glück ging es ihr nicht besser», sagte Arnold mit einem Schmunzeln. Bei Sahinagic, die im Viertelfinal völlig überraschend die topgesetzte Chiara Grimm (ITF 198) eliminiert hatte, wechselten Licht und Schatten im Minutentakt. Mal kamen brachiale Gewinnschläge, dann wieder unerklärliche Fehler.

Arnold wusste dies geschickt auszunutzen, riskierte nicht mehr allzu viel und verteidigte sich gekonnt. Dies war genau die richtige Taktik. Nachdem sie im zweiten Satz das Break zum 3:0 bestätigen gekonnt hatte, war der Widerstand von Sahinagic gebrochen.

Da Tamara Arnold neben ihrem Einzeltitel in Oberentfelden auch noch im Doppel den Halbfinal erreichte, wird sie in der Juniorenweltrangliste einen grossen Sprung nach vorne machen und neu in der Region um Rang 530 geführt werden.