Swiss League
Positiver Coronafall: Der EHC Olten musste beinahe in Quarantäne - warum nun am Samstag doch gespielt werden kann

Der EHC Olten musste nach einem positiven Coronafall im Team beinahe zum zweiten Mal in dieser Saison in Quarantäne. Weil aber das Schutzkonzept eingehalten wurde, entschied der Kantonsarzt, dass der Betrieb vorerst aufrechterhalten werden kann.

Silvan Hartmann
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Der EHC Olten musste nach einem Coronafall beinahe zum zweiten Mal in Quarantäne.

Der EHC Olten musste nach einem Coronafall beinahe zum zweiten Mal in Quarantäne.

Urs Lindt / freshfocus

Quarantäne - oder nun doch nicht? Aufgrund eines positiven Coronafalls im Team schrammte der EHC Olten am Freitag haarscharf einer zehntägigen Quarantäne vorbei.

Weil der EHC Olten das Schutzkonzept aber eingehalten hat, entschied der Kantonsarzt, dass der Meisterschaftsbetrieb im Kleinholz weitergeführt werden kann, sofern bis auf weiteres niemand Symptome entwickelt.

Alle Schnelltests sind negativ

Am Freitagnachmittag mussten zudem alle Spieler, Staff und weitere Personen, die direkt oder indirekt mit dem Spieler zu tun hatten, zum Schnelltest antraben. Am Freitagabend dann die Erleichterung: Alle Tests erwiesen sich als negativ, weshalb das Heimspiel des EHC Olten gegen den HC Thurgau vom Samstag, 17. 30 Uhr, ausgetragen werden kann.

Nicht mehr das gesamte Team in Quarantäne?

Ganz offensichtlich hat bei den Kantonsärzten der Wind gedreht, sodass man trotz positiven Coronafällen nicht mehr gesamte Eishockeyteams in Quarantäne schickt und individuell entscheidet. Mit der gleichen Situation wie der EHC Olten wurde am Freitag auch der SC Bern konfrontiert, der ebenfalls einen positiven Coronafall hatte. Bei den Bernern hatte es zur Folge, dass nebst dem positiv getesteten Spieler nur jene vier weiteren Spieler in Quarantäne müssen, die bisher noch nicht an Corona erkrankt waren.

Wer beim EHC Olten nebst dem positiv getesteten Spieler tatsächlich in Quarantäne muss, ist noch unklar. Der Verein hat dem kantonsärztlichen Dienst sämtliche Kontakte übergeben. Auch hatte der Klub mitteilen müssen, wer mit dem betroffenen Spieler zuletzt in derselben Linie spielte.