Swiss League
4:3-Sieg für EHC Olten bleibt bestehen: Protest des EHC Visp gutgeheissen, aber Wiederholung des Spiels ist «nicht verhältnismässig»

Der Fall rund um den Protest des EHC Visp im Spiel gegen den EHC Olten ist geklärt: Die Schiedsrichter haben zwar einen schwerwiegenden Fehler begangen, die Partie wird deshalb aber nicht wiederholt.

Drucken
Teilen
EHCO-Stürmer Stan Horansky vor dem Visper Tor.

EHCO-Stürmer Stan Horansky vor dem Visper Tor.

Marc Schumacher / freshfocus

Beim 4:3-Sieg des EHC Olten am 22. September hatte der EHC Visp beim Stand von 0:0 einen Spielfeldprotest eingelegt. Die Walliser monierten, dass bei drei Strafen gegen das Gastteam die Zeiten beziehungsweise die Rückkehr der Spieler aufs Eisfeld von den Schiedsrichtern nicht richtig geahndet wurden. Nach dem 4:3-Sieg des EHCO bestätigte Visp den Protest (wir berichteten).

Der Einzelrichter hat diesen Protest im Verfahren nun gutgeheissen, weil es sich um einen klaren regeltechnischen Fehler der Schiedsrichter handelte. Weil dieser Fehler aber keinen direkten Einfluss aufs Spiel hatte, wäre eine Wiederholung des Spiels nicht verhältnismässig und wird deshalb nicht angeordnet. Das Spielergebnis von 4:3 bleibt damit bestehen und wird gewertet.

Im Spiel zwischen Olten und Visp hatten drei Visper Spieler - Klasen, Steiner und Olausson - kurz nacheinander je eine Zweiminutenstrafe erhalten. Als Klasen nach Ablauf seiner Strafe zurück ins Spiel kommen wollte, wurde dieser vom Headschiedsrichter wieder zurück auf die Strafbank beordert. Dadurch hatten sich auch die beiden weiteren Strafen gegen Steiner und Olausson verzögert und diese konnten dadurch erst verspätet wieder ins Spiel eingreifen. Dieser Fehlentscheid hatte jedoch keinen Einfluss auf das Spiel. Einen Einfluss hat die ganze Angelegenheit jedoch für die betroffenen Schiedsrichter: Aufgrund des schwerwiegenden Regelfehlers wurden sie zuletzt in die MySports-League versetzt. (sha)

Aktuelle Nachrichten