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Swiss Bike Cup in Solothurn: Weltmeister schlägt Schweizer Meister

Nino Schurter gewinnt das Rennen des Swiss Bike Cups an den Bike Days in Solothurn vor dem Schweizer Meister Mathias Flückiger. Der Derendinger Lokalmatador Nick Burki beendet das U23-Rennen auf dem 6. Schlussrang.

Letztes Jahr war das anlässlich der Bike Days durchgeführte Rennen eine staubige Angelegenheit und Nino Schurter gewann das Solothurner Rennen des Swiss Bike Cups nach einem packenden Duell gegen Mathias Flückiger. Diesmal war es eine rutschige und windige Sache, was eigentlich Nino Schurter – wie er selber sagt – nicht so liegt.

Die vielen Zuschauer, die Wind und Regen trotzten, kamen im Solothurner Schanzengraben bei den Bike Days und im Wald oberhalb Feldbrunnen in den Genuss eines packenden Rennens. Vom Start weg setzten sich die beiden meistgenannten Favoriten beim sehr gut besetzten Rennen der Elite ab. Meistens führte Flückiger und Schurter profitierte vom Windschatten. «Ich wusste, dass hinter uns meine beiden Teamkollegen Lars Forster und Andri Frischknecht folgten, also war ich in der bequemen Lage, nicht führen zu müssen», erklärte der siebenfache Weltmeister Schurter im Ziel seine Taktik.

«Ich war heute eigentlich in der besseren körperlichen Verfassung, denn ich konnte mich bis zum Kulminationspunkt in der letzten Runde etwa zehn Sekunden absetzen», beschrieb der amtierende Schweizer Meister Mathias Flückiger den Ausgang des Rennens. «Mit seiner tollen Abfahrtstechnik konnte Nino Schurter die Lücke aber wieder schliessen.» Bei der Einfahrt in den Schanzengraben liess sich Flückiger durch einen unerwarteten Angriff seines Rivalen überraschen und Schurter konnte auf den letzten Metern in der Solothurner Arena seine gesparten Kräfte gewinnbringend einsetzen.

Burki sucht Anschluss an die Elite

«Nick liegt jetzt auf dem 22. Rang», konstatierte Reto Burki, als sein Sohn Nick auf die letzte Runde ging. «Bei den U23-Fahrern kämpft er noch um Rang 3 und das wäre ein super Resultat.» Auf der letzten Runde musste sich der Derendinger Lokalmatador des Bike Teams Solothurn aber noch von drei weiteren Konkurrenten überholen lassen und er erreichte im U23-Rennen den sechsten Schlussrang. Für einen Fahrer des jüngeren U23-Jahrgangs ein gutes Resultat, denn Nick Burki hat ja noch ein Jahr mehr Zeit, um die Lücke zu den Elitefahrern zu schliessen.

Total happy war Reto Burki mit dem Abschneiden der Junioren «seines» Bike Teams Solothurn: Der Bellacher Luke Wiedmann belegte den zweiten Schlussrang und musste sich gegen den Sieger Kedup Gyagang aus Wädenswil nur um acht Sekunden geschlagen geben. Gleich dahinter folgten seine Teamkameraden Robin Kull (Villmergen) und Tim Kluser (Ipsach) auf den Rängen drei und vier.

Auch bei den Frauen belegte die Fahrerin, der das Publikum die Daumen drückte, den Platz zwei. Die Weltmeisterin Kate Courtney hatte das Rennen stets im Griff und hatte auf die Zweite Jolanda Neff im Ziel einen Vorsprung von 29 Sekunden herausgefahren.

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