Das letzte Qualifikationsspiel des Meisters war so etwas wie ein Rückblick auf die vergangenen 22 Runden. Ein stetes Auf und Ab mit einem starkem Beginn, gefolgt von einem längeren Durchhänger, dem Steigerungslauf bis zum Ende, der doch noch mit dem Sieg und damit auch dem zweiten Qualifikationsrang belohnt wurde. Viel mehr als die drei Punkte wird das Wiler Trainergespann aus der Partie in der Ostschweiz allerdings nicht mitnehmen können. Das Spiel erinnerte mehr an ein Trainingsspiel unter Wettkampfcharakter. Insbesondere im Defensiverhalten war gar nichts von Playoff-Modus zu sehen. Der Meister billigte dem Gastgeber viel zu viele Konterchancen zu, agierte zudem im eigenen Slot oft zu zaghaft.

Immerhin war man im gegnerischen Slot viel entschlossener und erzielte aus kurzer Distanz am Ende drei Tore. Dabei lieferte sich Matthias Hofbauer (gestern 2 Treffer) und Jami Manninen (2/1) ein Duell um die teaminterne Topskorer-Krone. Am Ende steht ein Patt: Beide haben sie nach 22 Runden 45 Punkte auf dem Konto, Matthias Hofbauer aber mit 25 Treffern ein Tor mehr geschossen als der Finne.