Barbara Küry
Suchtpräventions-Botschafterin will in den Rat von Swiss Olympic

Barbara Küry, die Botschafterin des Solothurner Suchtpräventionsprogramms «cool and clean», kandidiert für den Exekutivrat bei Swiss Olympic. Die 39-Jährige aus Hofstetten ist eine Macherin.

Daniel Weissenbrunner
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AZ

Rund 100 Sportvereine aus dem Kanton Solothurn sind als Mitglieder bei «cool and clean» eingetragen. Tendenz steigend. Das Präventionsprogramm von Swiss Olympic für Jugendliche stösst kantons- und schweizweit auf breites Interesse. Barbara Küry nimmt die Entwicklung erfreut zur Kenntnis. Die Kampagne setzt sich für fairen und sauberen Sport ein. «Aufklärung tut not. Alkohol- und Nikotinkonsum sind weit verbreitet. Die Folgen werden aber nach wie vor zu wenig ernst genommen oder oft bagatellisiert», hat Barbara Küry festgestellt.

Diego Armando Maradona ist ein schlechtes Vorbild.

Diego Armando Maradona ist ein schlechtes Vorbild.

Keystone

Die 39-Jährige arbeitet seit April als «cool and clean»-Botschafterin des Kantons Solothurn und ist mit der Thematik eng vertraut. An Informationsabenden und Jugend+Sport-Kursen wirbt sie in ihren Referaten für mehr Sensibilität. «Es geht nicht darum, als Moralapostel aufzutreten, sondern Eltern, Leiter, Kinder und Jugendliche auf die Gefahren übermässigen Konsums hinzuweisen und sinnvolle Wege aufzuzeigen.»

Ziel: Exekutivrat bei Swiss Olympic

Die alleinerziehende Mutter lebt mit ihren beiden Kindern in Hofstetten und ist eine umtriebige Person. Neben ihrem 20-Prozent-Pensum bei «cool and clean» ist sie als Geschäftsführerin bei Swiss Wushu, dem Dachverband für alle Kampfkünste, tätig. Ausserdem amtet sie als Sportkoordinatorin im solothurnischen Leimental.

Küry ist eine Macherin. Geht es nach ihren Vorstellungen, kommt in Kürze eine weitere Aufgabe hinzu. Sie bewirbt sich im November für den frei werdenden Sitz im Exekutivrat bei Swiss Olympic. Küry darf sich durchaus Wahlchancen ausrechnen. Zum einen ist sie bestens vernetzt, andererseits tritt mit Isabelle Roch-Pentucci die einzige Frau im 15-köpfigen – männerdominierten – Gremium zurück.

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