2. Liga interregional
Subingen zurück auf der Siegerstrasse

Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einem Traumtor durch Linder blieben die drei Punkte auf dem Affolter.

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Linder schiesst das einzige Tor.

Linder schiesst das einzige Tor.

Zur Verfügung gestellt

Von Beginn an war zu sehen, dass der Wille und die Leidenschaft zurück waren. Weniger durch spielerische Klasse, aber mit Einsatz und Kampf versuchte man den Zürchern das Leben schwer zu machen.

Die Truppe vom Höngger-Berg dagegen war bemüht, auf dem holprigen Untergrund das Geschehen spielerisch zu gestalten.

Dies gelang den Gästen nur teilweise. Zwar konnte die schnelle und trickreiche Offensive des SV Höngg immer wieder etwas Gefahr erzeugen, aber zwingende und sehr gefährliche Aktionen blieben Mangelware.

Die Abwehr um Routinier Linder war stets Herr der Lage. Auf der anderen Seite versuchte es der FC Subingen etwas direkter und gradliniger, oft auch mit weiten Zuspiele auf die Flügel.

Nach jeweils einem Konter über Sasso und Kummer entstanden die gefährlichsten Aktionen aus dem Spiel heraus.

So war es einmal Andrijasevic und einmal Müller, welche gute Gelegenheiten nicht nutzen konnten. Ansonsten war das Spiel in der ersten Hälfte hauptsächlich geprägt von Zweikämpfen im Mittelfeld.

Wenn jedoch nichts aus dem Spiel funktioniert, dann ist es von Vorteil, einen Andreas Linder in den eigenen Reihen zu haben.

In der 32. Minute durften die Zuschauer auf dem Affolter jubeln. Nach einer Standard-Situation konnten die Zürcher zu wenig gut klären.

Der zweite Ball gelang zu Linder, welcher sich das Leder mit dem rechten Fuss auf den linken legte und mit diesem einen Volleyschuss aus 22 Metern abfeuerte. Auch der starke Schlussmann der Gäste war gegen diesen Gewaltsschuss machtlos und konnte nur noch mitansehen, wie der Ball unter der Querlatte einschlug. Definitiv das Highlight der ersten Halbzeit – und auch bereits die Entscheidung, wie sich zeigen sollte.

Nach dem Seitenwechsel schwanden die Kräfte auf beiden Seiten

Subingen war mehrheitlich darauf bedacht, den knappen Vorsprung über die Zeit zu retten. Die frei gewordenen Räume wurden jedoch bei etlichen Kontern nicht genutzt. Teilweise wurden die Konter fahrlässig gespielt und so entstand kaum Gefahr.

Auf der anderen Seite war der SV Höngg zwar bemüht, das Spiel zu drehen. Die Möglichkeiten waren jedoch beschränkt. So wurde es auch in der zweiten Halbzeit kaum wirklich gefährlich. Subingen verteidigte geschickt und liess kaum etwas anbrennen.

Einzig in der Nachspielzeit war nochmals das Glück und der Schlussmann der Wasserämter gefordert. Aus dem Nichts tauchte der rechte Mittelfeldspieler der Höngger vor dem Subinger Tor auf.

Der stramme Schuss konnte Schwaller spektakulär abwehren. Die Gelegenheit im Anschluss vergaben die Zürcher jedoch kläglich. Praktisch das leere Tor vor sich, schaffte es der Stürmer den Ball über das Tor zu befördern.

So blieb es beim knappen Sieg der Solothurner, welcher jedoch verdient war.

Mit einer tollen Mannschaftsleistung und etwas Glück am Schluss konnten die drei wichtigen Punkte eingefahren werden. Pünktlich zum Derby vom kommenden Samstag in Grenchen ist der FC Subingen wieder auf der Siegerstrasse!

FC Subingen – SV Höngg 1:0 (1:0)
250 Zuschauer – Tore: 32. Linder 1:0

FC Subingen: Schwaller; Brunner, Gasche F., Linder, Röthlisberger, Kummer, Büttler, Müller, Sasso, Gloor (46. Prenaj), Andrijasevic (80. Koch).

SV Höngg: Blank, Rutz, Djukaric, El Akab, Riso, Schreier, Infante, Soto (62. Jentner), Lianakis (69. Humphries), Pereira Da Costa, Luck.

Bemerkungen:
Subingen ohne Wiedmann (gesperrt), Winistörfer (abwesend)Grossenbacher, Kocher (verletzt), Bracher (Ausland).