Man merkte beiden Teams an, dass sie am Mittwoch bereits ein Spiel in den Beinen hatten. Trotzdem sah man, dass Subingen sich für die Niederlage gegen Schöftland rehabilitieren wollte. Doch wurden auf Wasserämter Seite gute Möglichkeiten nach Schüssen von Jakob und Müller oder einem Kopfball von Büttler vergeben. Das Spiel der Zürcher waren lange Bälle aus der Verteidigung auf den grossgewachsenen Lapenda. So auch in der 28. Minute, als Drmic einen solchen weit in die gegnerische Hälfte schlug.

Torwart Petrovic ging dem Ball ausserhalb des Strafraums entgegen und wollte klären, doch eben dieser schlaksige Lapenda spitzelte das Spielgerät neben dem Subinger Torwart vorbei zum 0:1 für die Gäste. Subingen versucht sofort diesen Lapsus zu korrigieren. Nach einem guten Durchspiel in der 32. Minute setzte Brunner aber seinen Schuss knapp über das Tor. Glück hatten die Solothurner dann in der 39. Minute, als Bischofberger alleine auf das Subinger Tor losziehen konnte, doch sein Lobball über das Tor ging. Besser machte es eine Minute später auf der anderen Seite Thomi, der nach einem Kummer-Freistoss das Spielgerät im zweiten Anlauf in die Maschen zum verdienten Ausgleich einschob.

Subingen war wohl noch nicht auf dem Platz, als in der 48. Minute Drmic nach einem Eckball völlig freistehend zur wiederholten Führung einköpfen konnte. Doch es muss wohl ein Ruck durch das Team von Trainer Schüpbach gegangen sein, denn von nun an Zogen Sie Phasenweise ein Powerplay vor dem 16er der Zürcher auf, durch diesen aber sehr schwer durchzukommen war.

Die Gäste liessen vorne einzig Lapenda stehen, auf den sie sämtliche Befreiungsschläge spielten. Doch dieser war gut aufgehoben in der Subinger Hintermannschaft. Den Subingern lief allmählich die Zeit davon. Chancen von Grossenbacher, Thomi oder Jakob wurden wie so oft nicht genutzt. Erst in der 87. Minute lancierte der eingewechselte Farese seinen Sturmpartner Thomi in die Tiefe, der zum überaus verdienten Ausgleich einschob. Gleich mit dem Anspiel versuchte Lapenda noch hinter der Mittellinie den aufgerückten Petrovic zu übertölpelt, doch ging sein Schuss an die Latteoberkante.

Subingen warf nun alles nach vorne und Winistörfer hatte den Matchball auf dem Fuss, doch sein Abschluss war viel zu schwach. So wäre das Heimteam in der Nachspielzeit fast noch bestraft worden, als Lapenda nach einem Konter erst in letzter Not gestoppt werden konnte.