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Subingen gilt als grosser Favorit für den Sprung in die 2. liga inter

Jubelt der letztjährige Cupsieger Subingen in der neuen Saison auch in der Meisterschaft?

Jubelt der letztjährige Cupsieger Subingen in der neuen Saison auch in der Meisterschaft?

Am Dienstag startet die 2. Liga mit der Partie Egerkingen - Fulenbach in die neue Saison. Nach dem Aufstieg von Olten ist die Liga näher zusammengerückt, auch weil mit Egerkingen, Blustavia und Iliria drei spielstarke Mannschaften aufgestiegen sind.

Die Aufstiegskandidaten:

FC Subingen: Nach dem Aufstieg von Olten wird Subingen als das stärkste Team gehandelt. Zwar ist sich Sportchef Markus Panizzoli sicher, dass die Meisterschaft «ausgeglichener sein wird als in der letzten Saison, aber Subingen verfügt über ein breites Kader, welches viele Möglichkeiten bietet.» Deshalb ist das selbst ernannte Ziel ein Platz zwischen Rang 1 und 3 und die Titelverteidigung im Cup.

GS Italgrenchen: Nachdem Italgrenchen in den letzten Jahren stets in den vorderen Tabellenpositionen anzutreffen war, soll der nächste Schritt folgen. Im Team gab es einige Veränderungen, gleich sieben neue Spieler wurden verpflichtet. Vize-Präsident Silvano Lombardo möchte deshalb die letztjährige Platzierung bestätigen und wenn möglich im Frühling dann für eine Überraschung sorgen.


FC Trimbach: Der souveräne Vize-Meister war letztmals in den 90er-Jahren derart gut klassiert. Dennoch gehört Trimbach auch in dieser Saison wieder zum Favoritenkreis, falls man sich nicht selber im Weg steht, wie Stefan Christ, Präsident des FCT, zu bedenken gibt. Deshalb will er mehr Disziplin in der Mannschaft
haben und noch offensiveren Fussball
sehen.

Gesichertes Mittelfeld:

FC Bellach: Auf den gesicherten Mittelfeldplatz in der letzten Saison soll auch in diesem Jahr eine «ruhige Saison» folgen, wie sich Stefan Müller, Bellacher Sportchef, wünscht. «Als Team haben wir in der Rückrunde grosse Fortschritte gemacht und die Handschrift des neuen Trainergespanns ist klar ersichtlich», weshalb für Müller eine Klassierung in der ersten Tabellenhälfte Pflicht ist.

FC Biberist: Vincenzo Salerno heisst der neue Mann an der Seitenlinie der Biberister. Der Tabllen-Fünfte der letzten Saison spielte eine starke Saison, konnte sich aber auf die neue Saison hin nicht gross verstärken. Daher wird es wohl nicht für einen Spitzenplatz reichen. Die Qualität im Team ist aber durchaus vorhanden und es wird spannend zu sehen sein, wie sich das junge Kader entwickeln wird.

FC Härkingen: Bescheiden erklärt Remo Spuler, Sportchef der Härkinger, dass die Transfers den anderen Vereinen überlassen worden sind. «Wir werden einzig versuchen, einige junge Spieler im Fanionteam unterzubringen.» Dies ist auch ein Grund für den «einzigartigen Teamspirit, der das Team auch in schwierigen Situationen über Wasser hält». Wie in der letzten Saison will man sich verbessern und mit dem Abstiegskampf nichts zu tun
haben.

Die Überraschungsteams:

FC Egerkingen: Der Aufsteiger gilt als heissester Geheimfavorit. Es müssen keine Abgänge verzeichnet werden, ergänzt wird das Team durch Spieler der eigenen Jugend und Zuzügen aus der 3. Liga. Der neue Präsident Peter Weh ist deshalb davon überzeugt, «dass Egerkingen ins regionale Oberhaus gehört». Die Mannschaft sei gereift und gegenüber der vorletzten Saison, als man den Ligaerhalt nicht schaffte, «sich vor allem im konditionellen Bereich verbessern konnte».

SC Fulenbach: Nach dem nicht ganz zufriedenstellenden 9. Schlussrang der letzten Spielzeit soll es in dieser Saison besser laufen. Dementsprechend hungrig wird das Team auf die kommende Saison sein, was bereits an der hohen Trainingspräsenz und der Verbesserung im taktischen und fussballerischen Bereich festzustellen ist, wie der neue Trainer Martin Hert gegenüber dem Oltner Tagblatt bestätigt.

Die Abstiegskandidaten:

FC Deitingen: Zwar hatte der FCD in der letzten Saison letztendlich nichts mit den Abstiegsplätzen am Hut, doch konnte sich der FCD auf die neue Saison auch nicht wirklich verstärken. «Unsere Neuzugänge sind junge und talentierte Spieler, welche sicher noch Zeit brauchen, um sich in dieser Liga durchzusetzen», bestätigt Sportchef Roland Christen. Dennoch sieht er dadurch Vorteile, weil sich das Team bereits über mehrere Jahre kennt und so eine gewisse Routine hat. Christen hofft deshalb, «dass wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben werden».

SC Blustavia: Der Aufsteiger gibt sich selbstsicher. «Ich schätze unser Team sehr stark ein», bekräftigt Trainer Piero Fracaso nach der vielversprechenden Vorbereitung. Das Team blieb zusammen und wurde punktuell verstärkt, was in 5 Neuzugängen gegenüber keinem Abgang resultiert. Fracasos persönliches Ziel ist ein gefestigter Mittelfeldplatz, auch wenn die Priorität auf dem Ligaerhalt liegt.

FC Iliria: Der Aufsteiger wird sich mit dem Abstiegskampf befassen müssen. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte der Stadtsolothurner darf man sich in der 2. Liga versuchen. Der albanisch geprägte Verein ist der grosse Unbekannte der gesamten Liga.

FC Mümliswil: Die Vorbereitung verlief nicht wunschgemäss. Präsident Peter Nussbaumer gibt zu bedenken, dass es «brenzlig werden könnte», wenn die Torhüterproblematik nicht schnellst möglichst gelöst werden kann. Die nominell stärksten Torhüter haben den Verein verlassen. «Zudem konnten wir zwei Wunschkandidaten nicht motivieren, für uns zu spielen», wie Nussbaumer ergänzt. Aus diesem Grund schätzt er sein Team in etwa gleich ein wie in der letzten Saison, was wohl der harte Abstiegskampf bedeuten würde.

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