Mehr als 3000 Turnerinnen und Turner aus 138 Vereinen waren an den Schweizer Meisterschaften im Vereinsturnen in Burgdorf am Start. Am erfolgreichsten aus Solothurner Sicht schnitt der STV Langendorf ab. Nachdem die Langendörfer im Vorjahr in der Kleinfeld-Gymnastik den undankbaren vierten Schlussrang belegt hatten, konnte die Truppe von Melanie Schmid dieses Jahr jubeln. In der Vorrunde schaffte es der mehrfache Schweizer Meister auf den zweiten Platz. Die Finalrunde schlossen die Leberberger mit der Note 9.86 ab. Dies bescherte dem STV Langendorf die Silbermedaille hinter dem TV Buchs aus dem Kanton St. Gallen.

Für den zweiten Solothurner Finaleinzug sorgte der TV Subingen mit seiner Gymnastik 35+-Gruppe. Die Leiterin Nadja Lanz freute sich bereits nach dem Auftritt ihrer 15 Schützlinge in der Vorrunde: «Es lief super. Wir wurden getragen vom Publikum.» Dank des vierten Platzes, mit einem Vorsprung von nur einem Hundertstel auf Morges, qualifizierten sich die Wasserämter für den finalen Durchgang. Dort änderte sich die Rangliste indes nicht mehr. Der TV Subingen landete mit der Note 9.65 auf dem vierten Schlussrang.

Der TV Oberbuchsiten erturnte sich am Barren mit der Note 9.55 den sechsten Schlussrang und damit eine Auszeichnung. Die Gäuer verbesserten damit ihr Vorjahresresultat um zwei Plätze. In der Kategorie Gymnastik Bühne stand der STV Langendorf 2017 im Final. Die Konkurrenz war dieses Jahr aber zu stark. Kreuzlingen sicherte sich den Schweizer-Meister-Titel mit der Maximalnote 10.00. Für Langendorf gabs die Note 9.51, was zum siebten Schlussrang mit Auszeichnung reichte. «Es ist gut gelaufen. Ich bin zufrieden und stolz auf mein Team», kommentierte Sevval Caylan den Auftritt ihres Teams.

Zwei Solothurner Vereine präsentierten erstmals ihre Vorführung an einer Schweizer Meisterschaft. Mit der Note 9.26 konnte sich der TV Nennigkofen-Lüsslingen in der Gymnastik Bühne auf Rang 20 von 36 Startenden platzieren. Dazu wagte ein junges Team vom Kantonalturnfest-Sieger TV Wolfwil den Sprung ins kalte Wasser. Dessen Vorführung am Stufenbarren wurde mit einer Note von 8.93 honoriert. (MGT)