Präsidentenwünsche
Stephan Anliker wünscht sich "ein Stadion und mehr Plustore"

Stephan Anliker ist der starke Mann beim Grasshopper Club und beim SC Langenthal. Was wünscht er sich für den Fussballverein und den Eishockeyklub? Wir fragen nach.

Klaus Zaugg
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Stephan Anliker, Präsident der Grasshoppers und des SC Langenthals, sagt, was er sich für seine Vereine im 2015 wünscht.

Stephan Anliker, Präsident der Grasshoppers und des SC Langenthals, sagt, was er sich für seine Vereine im 2015 wünscht.

Emanuel Freudiger

Für den SC Langenthal wünsch ich mir:

Mehr Anerkennung für die Leistungen unserer ersten Mannschaft und unserer Investitionen in die Nachwuchsarbeit in der gesamten Region.

Ein zweites Eisfeld. Das Interesse am Eishockey ist gross und wir brauchen wegen der steigenden Nachfrage bei den Junioren – wir haben inzwischen inkl. Hockeyschule über 300 Nachwuchsspieler – dringend ein zweites Eisfeld. Es hätte in unserer Region in Huttwil ein zweites Eisfeld. Aber die Situation dort ist so komplex, dass die Übernahme des Sportzentrums in Huttwil den Rahmen von Weihnachtswünschen eines SCL-Präsidenten bei weitem sprengt.

Weiterhin Kontinuität und Stabilität. Auch wenn der Wechsel auf der Trainerposition auf den ersten Blick nicht nach Kontinuität aussieht. Aber für unsere Stabilität spricht, dass wir unseren Trainer eben nicht entlassen haben. Olivier Horak übernimmt in unserem Unternehmen neu eine sehr wichtige Position im Nachwuchsbereich.

Den Ausbau des Stadions Schoren. Wir brauchen diese Erweiterung für unser wirtschaftliches Überleben als Überbrückung bis wir ein neues Stadion bekommen.

Mehr Plus- und weniger Minustore und wieder einmal ein Playofffinale.

Ein neues Stadion in Langenthal. Aber das wird wohl erst für meine Nachfolger ein Thema sein.

Mehr Begeisterung, Mut und Entscheidungsfreudigkeit in der Politik. Nicht nur dann, wenn es um die Anliegen des Sports geht.

Für den Grasshopper Club Zürich wünsche ich mir:

Kontinuität und Stabilität in allen Bereichen.

Die Ruhe und Zeit für einen langfristigen, nachhaltigen Aufbau, die wir beim SC Langenthal hatten und haben.

Ein Fussballstadion für die Stadt Zürich.

Bessere Bedingungen für Fussballspiele im Letzigrund, insbesondere im Bereich der Sicherheit.

Mehr Plus- und weniger Minustore und häufiger eine positive sportliche Überraschung.

Die politische Anerkennung für das, was wir im Fussball in der Jugendarbeit leisten. Der Fussball ist neben den öffentlichen Schulen die stärkste integrative Kraft in diesem Land.