Mit dem Kanu-Leistungszentrum Solothurn haben die Solothurner Kajakfahrer und der Schweizerische Kanuverband gemeinsam einen grossen Schritt in Richtung Professionalisierung gemacht. Mit der 20-Prozent-Anstellung von Kristin Amstutz sollen sowohl die Solothurner Topathleten wie auch der Nachwuchs optimal betreut und gefördert werden. Mit der Anerkennung des Stützpunktes Solothurn durch den Schweizerischen Kanuverband SKV konnte das Projekt für das Kanu-Leistungszentrum durch die Solothurner Kajakfahrer umgesetzt werden.

Ehemalige Spitzenkanutin

Die Verantwortliche des KLZ-SO, Kristin Amstutz, war früher selber eine Solothurner Spitzenkanutin und mit ihrer Ausbildung als Sportlehrerin und Swiss-Olympic-Berufstrainerin bringt sie die Voraussetzungen für diesen Job mit. Da sie vom Schweizerischen Kanuverband auch noch mit einem kleinen Pensum als Junioren-Nationaltrainerin für die Wildwasserabfahrt angestellt ist, sind nützliche Synergien vorhanden.

Ziele dieses Projektes sind, aktuelle Topathleten der Solothurner Kajakfahrer wie Melanie Mathys oder Nico Meier noch besser fördern zu können, aber auch die Nachwuchsathleten gezielt an die Spitze zu führen und den regionalen und überregionalen Nationalkadermitgliedern einen betreuten Stützpunkt zu bieten.

Der Kick-off-Event im Bootshaus der Solothurner Kajakfahrer an der Bürenstrasse zeigt auch deutlich, dass ein Kanutraining für die Stützpunkt-Kanuten nicht nur während der warmen Jahreszeiten stattfindet. Trotz Schneefall und eisiger Kälte wird der Grundstein für die Top-Resultate im Winter auf der Aare gelegt. Bis zu sechs Wassertrainings pro Woche finden bei jeder Witterung draussen statt, daneben werden noch zusätzliche Stunden für das Kraft-, Konditions- und Ausgleichstraining aufgewendet.

Anlässlich des Kick-off-Events übergab der Präsident der Solothurner Kajakfahrer, Peter Probst, vor dem Wassertraining das offizielle Logo des Kanu-Leistungszentrums Solothurn an die Stützpunkt-Verantwortliche Kristin Amstutz.