Curling
Starker Nachwuchs zur Dernière des Baumeistercups

Die Ambassadoren um Skip René Fuchs gewinnen den 40. und letzen Baumeistercup – dahinter klassieren sich die Junioren des Curling Zentrums Solothurn, die aufzeigten, dass guter Nachwuchs bereit steht.

Hans Peter Schläfli
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Die Ambassadoren gewannen den 40. Baumeistercup in Nennigkofen. Von links: Skip René Fuchs, Roger Zbären, Alex Lasco und Andreas Uhlmann.

Die Ambassadoren gewannen den 40. Baumeistercup in Nennigkofen. Von links: Skip René Fuchs, Roger Zbären, Alex Lasco und Andreas Uhlmann.

Hans Peter Schläfli

Spannung pur bis zum letzten Moment in der Nennigkofer Curlinghalle: Erst als Skip Peter Webers perfekter Stein aussen am Guard vorbei gecurlt war und ganz knapp shot lag, stand der 7:6-Sieg am Ende des Zusatzends für sein Wäbi Team gegen Wengi 3 fest. Mit ihm freuten sich auch die Junioren des Curling Zentrums Solothurn, die so den zweiten Schlussrang behalten durften.

Doch der souveräne Sieger des 40. Baumeistercups waren so oder so die Ambassadoren mit Skip René Fuchs, Roger Zbären, Alex Lasco und Andreas Uhlmann, die ihre fünf Spiele allesamt deutlich gewannen.

Junioren als positive Überraschung

In der letzten Runde machten die Ambassadoren und die Solothurner Junioren den Turniersieg unter sich aus. Nach zwei ausgeglichenen Ends machten René Fuchs – seines Zeichens Leiter der Juniorenabteilung der Region Solothurn – das Spiel kompliziert und provozierte so bei den noch unerfahrenen Nachwuchsspielern die entscheidenden Fehlsteine, die zu einem Viererhaus führten.

Obwohl die Junioren Simon Studer, Michel Bugnon, Kerem Tamer, Reto Imbach und Dominic Saxer am Ende gegen das routinierte Siegerteam ihres «Chefs» sogar 4:15 untergingen, waren sie die positive Überraschung des Turniers. «Sie haben schon ein paarmal mitgespielt, diesmal sieht man ganz deutlich die Fortschritte, die sie gemacht haben», freute dies auch den Spielleiter Jürg Dick, «es tut dem Curling Zentrum Nennigkofen gut, dass talentierter Nachwuchs nachrückt».

Nachfolge-Turnier steht noch nicht

Trotzdem ist mit dem Jubiläumsturnier jetzt Schluss, der 40. war der letzte Baumeistercup. Im nächsten Jahr will Wengi-Solothurn ein anderes Turnier mit neuem Namen lancieren. «Begonnen hat tatsächlich alles vor 40 Jahren mit Baumeistern, die Curling spielten und auch gleich noch als Sponsoren auftraten», erklärt Dick – der selber im Baugewerbe tätig ist. Diese Curling-Epoche sei nun aber vorbei.

«Es ist an der Zeit, das Turnier neu zu orientieren und wieder für die Zukunft fit zu machen.» Es sei nur noch mit grossen Anstrengungen möglich gewesen, 18 Teams ans Turnier zu bringen. Am Termin im November will Jürg Dick aber festhalten, der habe sich bewährt. «Wie das Turnier in Zukunft heissen wird und in welcher Form wir es durchführen, darüber werden wir beim CC Wengi noch diskutieren müssen.»

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