Kickboxen

Starke Leistung der regionalen Kickboxer an der Schweizermeisterschaft

Die drei Kickboxer des Raion Dojo: Marco Aegeter, Carina Hostetter, Stefanie Probst.

Die drei Kickboxer des Raion Dojo: Marco Aegeter, Carina Hostetter, Stefanie Probst.

Stefanie Probst (Solothurn), Carina Hostettler (Wangen an der Aare) und Marco Aegerter (Derendingen) bestritten für das Raion Dojo Wangen an der Aare erstmals Schweizer Meisterschaften - und schnitten gut ab.

Eine ganze Saison lang hatten die Kämpferinnen und der Kämpfer des Raion Dojos in Wangen an der Aare auf den Schweizermeistertitel des Verbandes SCOS hingearbeitet. Im Finale konnten sich die drei Wettkämpfer den Titel zwar knapp nicht sichern, Trainer Levent Liechti zog aber trotzdem eine positive Bilanz: «Es ist unglaublich, dass wir erst Anfang Jahr unser Dojo gründeten und sich bereits jetzt drei unserer Kämpfer für das Finale der Schweizermeisterschaft qualifizieren konnten.»

Die Entscheidung fiel bei allen drei knapp aus. Stefanie Probst aus Solothurn scheiterte in der zweiminütigen Ausscheidungsrunde gegen Serena Melillo aus Wohlen. «Ich hätte von Anfang an mehr Gas geben müssen», zog sie nach dem Ausscheiden Bilanz. Da dies allerdings ihre erste Wettkampf-Saison war, kann sie nun hauptsächlich von den gemachten Erfahrungen profitieren. Schmerzhafter waren die Niederlagen für Carina Hostettler aus Wangen an der Aare und Marco Aegerter aus Derendingen. Beide verloren nach Punkten, obwohl zumindest Carina Hostettler in ihrem voraussichtlich letzten Kampf deutlich zu dominieren schien. «Ich bin sehr enttäuscht. Ich habe sehr viel Zeit aufgewendet für diesen Tag. Und es tut umso mehr weh, wenn man dann von allen rundherum hört, dass die Punktevergabe der Ringrichter falsch gewesen sei.»

Sie gab sich allerdings sportlich und akzeptierte das Resultat: «Es ist trotzdem ein würdiger Abschluss für meine Zeit als Kämpferin.» Siegerin in ihrer Kategorie wurde Justine Frank aus Basel. Marco Aegerter verlor gegen Nicolas Anthamatten aus dem Wallis ebenfalls nach Punkten. Auch bei ihm war die Wertung fragwürdig. Alle drei Runden hatte er nach einem der drei Ringrichter verloren. «Ich war meinem Gegner mit Sicherheit nicht über alle Runden unterlegen», stellte Aegerter nach seinem Kampf fest. «Aber ich gönne ihm den Sieg, wir verstehen uns gut.» Nun ist es wichtig, die nächste Saison zu planen.

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