Beim CSI Neuendorf geben die aufstrebenden Stars der Springreitszene ein Stelldichein. Die besten Talente aus verschiedenen Ländern messen sich in den Alterskategorien Children, Junioren, Junge Reiter und U25. Das Programm des Turniers umfasst insgesamt zwanzig Prüfungen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade und weist eine Gesamtdotation von 35 400 Franken auf.

Kevin Melliger wieder einsatzfähig

Seit sieben Jahren setzt sich OK-Präsident Willi Melliger als Coach für die Schweizer Zukunftshoffnungen und deren Förderung ein. In der noch jungen Freiluftsaison bietet er den Stars von morgen auf seiner Anlage abermals eine optimale Plattform. Auch seine erfolgreich reitenden Söhne Kay und Kevin werden bei ihrem Heimturnier am Start sein. Letzterer steigt nach zweimonatiger Pause aufgrund einer Knieverletzung erstmals wieder in den Turniersattel.

Aus der Region Olten-Solothurn messen sich zahlreiche Cracks im Parcours. Die Turnierställe Melliger und Schwizer (Oensingen) sind mit ihren Bereiterteams und vielen guten Pferden vertreten. Und auch die international erfahrenen Emilie und Victor Stampfli (Solothurn) sind mit von der Partie.

Qualifikationsturnier für Salzburg

Im Fokus des sportlichen Interesses stehen die drei am Sonntag stattfindenden Grand Prix (YR/U25, Junioren und Children) sowie am Freitag und Samstag die beiden Prüfungen im Rahmen des European Youngsters Cup. Hier qualifiziert sich der Sieger für das EY-CUP-Finale in Salzburg vom 5. bis 8. Dezember. Neuendorf ist die zweite der insgesamt fünfzehn Stationen umfassenden hochkarätigen Nachwuchs-Turnierserie. Auf dem Turnierplatz stellen überdachte Tribünen und geheizte Restaurantbereiche stilvollen Komfort von Aktiven und Publikum sicher.

2013 ohne internationale Elite

Von der Durchführung eines internationalen Elite-CSI hat Willi Melliger dieses Jahr abgesehen. Seit den Unannehmlichkeiten im letzten April – als starke Regenfälle die Parkplatzsituation problematisch machten – konnte bislang keine für alle Seiten befriedigenden Möglichkeiten gefunden werden. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben: «Wir arbeiten weiter daran, eine gute Lösung zu finden», sagt Willi Melliger.