Dank dem abschliessenden Heimsieg qualifizieren sich die Damen des SC Derendingen zum zweiten Mal in Serie für die Aufstiegsspiele. «Uns fällt eine grosse Last von den Schultern. Vor allem, weil uns das zu Beginn der Saison nach den diversen Rücktritten und Abgängen wohl nicht viele zugetraut haben», sagt Bachmann.

Derendingen musste gegen Therwil lange um den Sieg bangen, konnte ihn sich schliesslich mit einer beherzten Leistung doch noch sichern. «Solche Spiele sind emotional extrem anstrengend für einen Trainer. Ich habe gestern nicht viel geschlafen», erzählt Bachmann.

Gut eine Stunde dauerte es, bis Derendingen das nötige Wettkampfglück auf seine Seite ziehen konnte. Zwar hatte man Therwil weitgehend im Griff, die spielstarken Gäste konnten aber einige Nadelstiche setzen. So geschehen in der 35. Minute, als ein Abstauber im Derendinger Strafraum zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleichstreffer führte.

Das Glück des Tüchtigen

Die Derendingerinnen konnten dank einem guten Start bereits nach sechs Minuten in Führung gehen. Derungs vollendete einen schnellvorgetragenen Angriff über die rechte Seite kaltschnäuzig. In der Folge war Derendingen spielbestimmend, aber keineswegs unantastbar.

Es herrschte wahrlich kein Fussballwetter in Derendingebn: Strömender Regen durchweichte das Terrain, weswegen präzise Zuspiele uf beiden Seiten Mangelware waren. Dass dies hinsichtlich der kommenden Aufstiegsspiele verbessert werden muss, bestätigte der Trainer: «Das ist sicherlich nicht optimal, aber durchaus etwas den Bedingungen geschuldet.»

Dabei waren es gerade diese schwierigen Bedingungen, die den erneuten Führungstreffer ermöglichten. Zahno traf mit einem Weitschuss aus rund 20 Metern. Dass sie bei der Schussabgabe ausglitt und die gegnerische Torhüterin nach einem Stellungsfehler dem schnellen Untergrund Tribut zollen musste, durfte als durchaus glücklich bezeichnet werden. «Verdient glücklich», ergänzte Bachmann.

Derendingen verwaltete den Vorsprung souverän und konnte durch die eingewechselte Sieben gar noch auf 3:1 erhöhen. Therwil kam nicht mehr zu vielen Torchancen. Den einzig gefährlichen Therwiler Abschlussversuch aufs Tor parierte SCD-Goalie Rytz gekonnt.

Damit stehen die Derendingerinnen in der Qualifikationsrunde für die höchste Spielklasse. Die weiteren Vertreter sind Aarau und der NLA-Verein St. Gallen. Yverdon und Staad werden das Feld komplettieren. In sechs Spielen wird ab dem 30. April um die zwei NLA-Plätze gekämpft. Der genaue Spielplan folgt.