Die FCS-Equipe von Trainer Kaan Kahraman (vorher mehrere Jahre Coach im FCB-Nachwuchs) und Assistent Rainer Lüthi überzeugte mit einem taktisch sehr disziplinierten Auftritt und nutzte eine der wenigen Gelegenheiten zum Lucky Punch. Nach herrlicher Vorarbeit von Captain Allemann konnte Rion Xhemaili in der 34. Minute mittels Kopfball zur Führung einnicken.

Die Basler waren die bessere Elf, die solide FCS-Hintermannschaft um Torhüter Neel Kissling geriet dennoch kaum ernsthaft in Bedrängnis. Je einmal pro Halbzeit hatte der FCS das nötige Glück, als der Ball vom Aluminium abprallte.

Gerechtes Unentschieden und Penaltyschiessen

Nach dem Ausgleich der Basler in der 69. Minute entwickelte sich ein richtiger Cupfight. Es blieb bis zum Schluss beim gerechten Unentschieden und das Penaltyschiessen musste die Entscheidung bringen.

Dort avancierte Solothurn-Torhüter Kissling mit zwei abgewehrten Penaltys zum Matchwinner. Seine Vorderleute überzeugten ebenfalls mit Nervenstärke. Lutz, Koekenbier und Allemann trafen alle, Xhemaili nur den Pfosten und so hatte Weibel die Chance, das Spiel mit dem fünften Schuss zu entscheiden. Er traf souverän und löste dadurch für den FCS das Viertelfinal-Ticket. (MGT)