Zur sechsten Runde der Nationalliga A empfing Recherswil-Kriegstetten die Hornusser von Epsach. Eine konstante Bise und ein teils bewölkter Himmel begleiteten die Spieler durch den Nachmittag. Nach den zuletzt schwachen Spielen starteten die Wasserämter diesmal ausgezeichnet. Sie trafen die meisten Streiche optimal und erreichten ein Zwischenresultat von 729 Punkten. Für die Epsacher, die ohnehin schon als klarer Aussenseiter galten, war dies eine zu starke Vorlage. Bereits nach Spielhälfte lagen sie mit 108 Punkten im Hintertreffen. Der zweite Durchgang war eine Wiederholung des ersten. Recherswil-Kriegstetten baute zwar noch 37 Punkte ab, doch auch die Seeländer liessen nach. Da kein Team Mühe hatte, die Hornusse abzuwehren, gewann das Heimteam klar mit 224 Punkten Vorsprung. 

Resultat: Recherswil-Kriegstetten A 0Nr. 1421 – Epsach A 0Nr. 1197.

Beste Einzelschläger: Spichiger Michael 92P (Recherswil-Kriegstetten), Schenk Christoph 91P (Recherswil-Kriegstetten), Kocher Roland 91P (Epsach)

Die Gerlafinger trafen in ihrem siebten Saisonspiel auswärts auf Heimiswil-Berg. Schon zu Beginn bekundeten die Gäste Mühe im Ries und konnten nur mit viel Fleiss und etwas Glück den Umgang ohne Nummer absolvieren. Die Heimiswiler zeigten am Bock eine sehr gute Leistung und konnten sich 673 Punkte schreiben lassen. Die Gerlafinger nutzten die guten Bedingungen aber ebenfalls. Nach zwei Spielen mit sehr durchwachsenen Resultaten, schlugen sie gegen Heimsiwil gute 705 Punkte an und holten somit einen Vorsprung von 32 Punkten heraus.

Die Gastgeber ihrerseits bekundeten im Ries etwas weniger Mühe und blieben entsprechend ohne Nummer. Am Bock konnten sie sich im zweiten Durchgang steigern, dies trotz einer Null. Zudem konnten die Gerlafinger eine zügige 16 zu spät attackieren und mussten sich die erste Nummer in der laufenden Meisterschaft schreiben lassen. Beim Gast war nun Charakter gefragt, um wenigstens einen Rangpunkt für die bessere Schlagpunktzahl zu erhalten. Trotz dem Dämpfer im Ries schlugen sie einen ähnlich soliden Umgang und hatten am Schluss mit 1395 Punkten 36 mehr als die Gastgeber geschlagen. Der letzte Streich wurde nicht sauber getroffen und landete ohne Berührung einer Schindel in der Neun. Während die Gerlafinger so unerwartet zu zwei Rangpunkten kamen, mussten die Bergler eine sehr bittere Pille schlucken und die schon fast sicher geglaubten vier Rangpunkte abgeben. 

Resultat: Heimiswil-Berg 1Nr. 1359– Gerlafingen-Zielebach 1Nr. 1395.

Beste Einzelschläger:Küng Patrick 87P (Heimiswil-Berg), Graf Heinrich 86P (Heimiswil-Berg), Luginbühl Stefan 85P (Heimiswil-Berg).

Zuchwil war am Sonntag im Emmental bei Biglen-Arni zu Gast. Nach dem misslungenen Start in die Meisterschaft wollten die Solothurner einen Sieg ohne Nummer erspielen. Der Gastgeber Biglen-Arni startete den ersten Umgang. Und kaum war der erste Streich geschlagen, war es schon vorbei mit der Möglichkeit auf einen Vier-Punkte-Sieg für Zuchwil. Der Hornuss wurde nicht gesehen und musste gutgeschrieben werden. Aber Biglen-Arni lief es ebenfalls nicht optimal. Sie mussten auch ein Nummero schreiben und lagen nach Spielhälfte mit 65 Punkten Rückstand im Hintertreffen. Im zweiten Umgang schlugen die Emmentaler etwa gleich stark wie im ersten. Zuchwil nutzte die sehr guten Bedingungen und baute den Vorsprung auf 181 Punkte aus, was zum Sieg und zwei Rangpunkten führte.

Resultat: Biglen-Arni 1Nr. 1233 - Zuchwil 1/1414. 

Beste Einzelschläger:Keller Thomas 91P (Zuchwil), Käser Pascal 89P (Zuchwil), Jost Steven 88P (Biglen-Arni).