Badminton
Solothurner «Shuttles» im Steigflug

Ende letzter Saison verschwand Solothurn nach 14 Jahren von der nationalen Badminton-Bühne. Der Schweizermeister von 2011 musste sein NLA-Team aus finanziellen Gründen zurückziehen.

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Die Solothurner wollen sich in der 1. Liga etablieren.

Die Solothurner wollen sich in der 1. Liga etablieren.

Nordwestschweiz

Das 2. Liga-Team, das bis dahin nach dem Motto «Meisterschaft spielt wer Zeit und Laune hat» unterwegs war, wurde unvermittelt zur ersten Mannschaft. «Der Rückzug des NLA-Teams hat uns insofern berührt, als dass wir uns zu überlegen begannen, unsere Kräfte in der 2. Liga zu bündeln, um zu schauen, was drinliegt», sagt der Präsident von Badminton Olten und frühere NLA-Spieler, Raphael Meienberger. Olten und die Ambassdrops bilden zusammen das Team Solothurn.

Sehr viel ist möglich, wie Fabienne Näf, Lena Oeninger, Claudia Huber, Stéphan und Yannick Godat, Cédric Renggli, Raphael Meienberger und Matthias Zuppiger gezeigt haben. Nur Basel gelang es, die Solothurner heuer zu besiegen. Folgt nun der Durchmarsch? «Ziel ist erst einmal, sich in der 1. Liga zu etablieren», sagt der Präsident. Doch wer weiss? «Wir werden kein Geld in die Hand nehmen, um irgendein Kostrukt zu schaffen, dass uns den Aufstieg in NLB sichert.

Wenn es aber auch ohne geht sagen wir nicht nein.» Nun, beim letzten Heimspiel (7:0 gegen Thun) weilte auch Christian Bösiger in der Oltner Stadthalle. Mit der Heimkehr des «verlorenen Sohns», der seine «Shuttles» gegenwärtig für Uzwil (NLA) übers Netz pfeffert, wäre eine Rückkehr des Solothurner Badmintons in nationale Gefilde wohl bloss Formsache. Meienberger: «Warum nicht, wenn auch vielleicht nicht heute oder morgen.»