Rudern
Solothurner «Masters» hatten die Nase vorn

Am Solothurner Achterrennen holte sich Blauweiss Basel den Tagessieg. In der Kategorie Masters durften sich die Solothurner jedoch als Sieger feiern lassen.

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20 Boote der Königsklasse lieferten sich am traditionellen Solothurner Achterrennen auf der Aare zwischen Lido und Inseli einen spannenden Wettkampf. Achterrudern erfreut sich zunehmender Beliebtheit, was das grosse Teilnehmerfeld in Solothurn bewies.

Der Solothurner Ruderclub schickte zwei Boote ins Rennen: ein Masters- und ein Juniorenboot. Obwohl die Masters in ihrer Kategorie siegten, «müssen sie sich in Zukunft warm anziehen», wie OK-Präsident Jean-Louis Féraud an der Siegerehrung bemerkte. Die Junioren schlugen sich nämlich mit einem Rückstand von nur 1:36 Minuten hervorragend. Die Kategorie Frauen war mit fünf Booten sehr gut besetzt, auch hier fuhren die Juniorinnen des SC Luzern ein tolles Rennen. Der Tagessieger RC Blauweiss Basel in der Kategorie Männer lieferte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem zweitplatzierten RC Reuss Luzern, trennten doch die beiden Boote am Schluss nur 8 Sekunden. Ein hauchdünner Sieg angesichts der langen Strecke. Wertvolle Sekunden gewinnen oder eben liegen lassen können die Mannschaften beim Inselispitz, ist das Steuern der langen Achterboote in dieser engen Wende doch sehr anspruchsvoll.

Bis 20 Stundenkilometer schnell

Windstille, glattes Wasser und angenehme Temperaturen sind optimale Ruderbedingungen. Selbst bei ruhigem Wasser ist es anspruchsvoll, ein schmales Rennboot im Gleichgewicht zu halten. Kleinste Fehler bringen es sofort zum Schaukeln und es wird langsamer. Acht Ruderer zu einem gleichmässigen und korrekten Schlagrhythmus zu bringen, ist demzufolge ein schwieriges Unterfangen. Gelingt es aber und «steht» das Boot, saust ein Achter mit über 20 Stundenkilometern dahin. Die durchschnittliche Rennschlagzahl pro Minute beträgt etwa 28 Ruderschläge.