Eisstocksport

Solothurner «Lions» und «Sunny-Boys» räumen ab

Haben einmal mehr gewaltig abgeräumt: die sieben Solothurner Schweizermeister.

Haben einmal mehr gewaltig abgeräumt: die sieben Solothurner Schweizermeister.

Die Solothurner Eisstockschützen räumten an den Schweizer Meisterschaften in Wichtrach mächtig ab: In sechs Disziplinen holten sie fünf Titel. Am erfolgreichsten war dabei Willi Wirth, der sich dreifacher Schweizer Meister nennen darf.

Nach der Vorrunde im Einzelwettkampf lag Willi Wirth vor dem langjährigen Seriensieger Fredy Weyermann vorne und eigentlich war bereits klar, dass einer der beiden Sunny-Boys Schweizer Meister im Zielschiessen werden musste. Wirth enttäuschte auch im Final nicht, ganz im Gegenteil. Er baute seinen Vorsprung sogar noch auf 31 Punkte aus. Dritter wurde der Aarauer Martin Caspar, weitere 23 Punkte zurück. 

So wurde Willi Wirth diesmal zum grossen Abräumer mit insgesamt drei Schweizer Meistertiteln. Nach der Vorrunde am Mittwoch auf dem 3. Rang in der A-Liga konnte sich nämlich die Solothurner Mannschaft am Donnerstag nach der Rückrunde auf den 2. Platz vorarbeiten. Mit den Siegen in der Finalrunde wurden die Sunny-Boys (Fredy Weyermann, Fritz Schenk, Robert Feller und Willi Wirth) dann doch noch Schweizer Meister.

Auch im Mannschaftseinzel, wenn je vier Spieler je zwei Durchgänge bestreiten, lagen am Ende ebenfalls die Spieler des ESC Solothurn ganz vorne – 276 Punkte. Willi Wirth, Fredy Weyermann, Fritz Schenk und Peter Moor dürfen sich nun in dieser Disziplin Schweizer Meister nennen.

Solothurn Lions doppelt Meister

Für Fredy Weyermann, den erfolgreichste Schweizer Eisstockschützen aller Zeiten, waren es bereits die Meistertitel Nummer 46 und 47. Bei den Frauen schafften die Solothurner Lions (Dedee Weyermann und Ursula Rubi) ebenfalls einen doppelten Erfolg.

Schon in der A-Liga hatten sich die «Lions» knapp mit vier Punkten Vorsprung gegen Zug und Zollikon-Küsnacht durchgesetzt, und dann gewannen sie auch noch im Mannschaftseinzel. Einzig beim Zielschiessen der Frauen gab es mit der Zugerin Claudia Abächerli eine Siegerin, die nicht aus Solothurn stammt.

Heute Samstag spielt nun noch die 2. Mannschaft der Solothurner in der B-Liga. «Wir erhoffen uns auch hier ein gutes Resultat, denn wir möchten auch mit dieser Mannschaft in die A-Liga aufsteigen», beschreibt Sportchef Peter Moor das grosse Ziel.

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