Enttäuscht beendeten die Hornusser-Gesellschaften Gerlafingen-Zielebach, Recherswil-Kriegstetten und Zuchwil im vergangenen Jahr die Saison. Sie hatten ihre Erwartungen nicht erfüllen können und waren entsprechend unzufrieden.

Die Wasserämter von Recherswil-Kriegstetten konnten ihren Meistertitel aus dem Vorjahr nicht verteidigen und wurden gar abgeschlagen Zehnte. «Vielleicht waren wir nach dem Titel etwas gesättigt – der Biss hat gefehlt. Doch der ist jetzt wieder da», sagt Team-Chef Michael Spichiger. Die Abgänge von Roland Rohner, Heinz Gygax und Dominik Ammeter hat man mit Roman Leuenberger (Krailligen-Bätterkinden) und den Jungspunden aus der B-Mannschaft Jonas Krebs und Remo Winzenried kompensiert. «Wir wollen die Jungen im Hinblick auf das Eidgenössische vom nächsten Jahr aufbauen», so Spichiger.

In diesem Jahr muss aber viel zusammenpassen, um das Saisonziel Podestplatz zu erreichen. Den Grundstein dafür können die Recherswiler (morgen, 12.30 Uhr) auswärts gegen den Aufsteiger Schüpbach legen.

Zuchwil will in die Top 4

An der Spitze der NLA wird es immer enger, wie das vergangene Jahr zeigte. Ein Team, das nicht mindere Ambitionen als einen Platz in den Top 4 hegt, ist jenes vom Bezirks-Kontrahenten Zuchwil. «Das war schon in der letzten Saison das Ziel, jedoch fehlte uns das Wettkampfglück und wir zeigten schlechte Schlagleistungen», zieht der Teamverantwortliche Urs Bichsel Bilanz.

Mithilfe einer Verjüngungskur – fünf neue Spieler haben den Weg nach Zuchwil gefunden – greift das Team in der Meisterschaft von Neuem an. Wichtig sei, dass man die jungen Spieler gut integriere und dass sich das Team einspiele, so Bichsel. Im Trainingslager im Tessin habe man an den Details gefeilt, sodass der letztjährige Fünftplatzierte gut vorbereitet gegen Bern-Beundenfeld (morgen, 13.00 Uhr in Zuchwil) in die Saison startet. «Ich bin zuversichtlich. Wenn wir in den ersten zwei Ries gut vorlegen, können wir das Spiel gewinnen», sagt Bichsel.

Kameradschaft im Vordergrund

Am Sonntag steigt schliesslich auch noch Gerlafingen-Zielebach (13.00 Uhr) auswärts gegen Lyss in die Meisterschaft ein. «Wir wollen gewinnen. Wenn jeder das zeigt, was er kann, sollte dies auch der Fall sein», sagt Sportchef Roland Althaus. Mit Philipp Allemann wird ein altbekanntes Gesicht auf der Mannschaftsliste auftauchen. Er kompensiert den Abgang von Stefan Burkhalter, der neu in die C-Mannschaft eingegliedert wird.

Nach dem achten Platz 2013 sind Gerlafingens Ambitionen nur wenig gewachsen. «Für uns ist die Kameradschaft wichtig. Unser einziges Ziel ist, ohne Numero durchzukommen», so Althaus. Das Trainingslager in Sumiswald sei positiv verlaufen. Allerdings müssten einige Spieler bezüglich ihrer Schlagleistung noch zulegen. Langfristig sollen vor allem junge Mitglieder für den Verein gewonnen werden. «Doch es braucht eine gute Mischung mit zwei, drei Spielern der älteren Garde, damit die Erfahrung nicht zu kurz kommt», sagt Althaus.