Nathalie Schneitter

Solothurner E-Mountainbikerin wird Zweite bei Rennen um den Mont Blanc

Es reichte nicht für die Titelverteidigung: Nathalie Schneitter belegt beim dreitägigen Rennen durch drei Länder rund um den Mont Blanc zusammen mit ihrer Teampartnerin den zweiten Platz.

Beim E-Mountainbike Etappenrennen «E-Tour du Mont Blanc» standen 20 Teams bestehend aus eingeladenen Top-Fahrern am Start. Während 3 Renntagen führte der Wettkampf durch 3 Länder rund um den Mont Blanc.

Im Rennen der Frauen belegt die Solothurnerin Nathalie Schneitter zusammen mit ihrer Teampartnerin Tracy Moseley (GBR) den zweiten Rang. Letztes Jahr hatten die beiden gewonnen. «Das Duo brillierte in den technischen Passagen und bewies Durchhaltewillen, nachdem sie auf der ersten Etappe zwei schwere Stürze erlitten und ein Defekt am Schaltwerk zusätzlich Zeit gekostet hat», heisst es in einer Mitteilung. Knapp zwanzig Rennstunden benötigten die beiden, um die 300 Kilometer und 15’000 Höhenmeter rund um den Mont Blanc zu bewältigen.

Vorbereitung für Weltmeisterschaft

«Die E-Tour du Mont Blanc ist im E-Mountainbikesport das Verrückteste, das man machen kann und hat mich an meine persönlichen Grenzen gebracht», wird Nathalie Schneitter zitiert. «Es war wahrlich eines der härtesten Rennen das ich je gefahren bin. Nach dem Doppelsturz und Defekt am ersten Tag lagen wir weit zurück und es war hart sich wieder nach vorne zu kämpfen. Natürlich hätten wir als Team den Sieg vom letzten Jahr gerne wiederholt, aber wir haben gut gekämpft und unser Bestes gegeben», so die 34-Jährige aus Rüttenen.

Schneitter nutzte die E-Tour du Mont Blanc für den Formaufbau im Hinblick auf die E-MTB Weltmeisterschaft, die am 8. Oktober in Leogang/Saalfelden (AUT) stattfinden wird. Das nächste Rennen der Solothurnerin ist die Erstaustragung Enduro World Series-E (EWS-E), die nächste Woche in Zermatt (SUI) stattfindet.

Werbung fürs E-Bike

Der Hintergrund des Rennens: Nicolas Hale-Woods, CEO der Freeride World Tour & des Verbier E-Bike Festival will das E-Bike zum beliebtesten Fortbewegungsmittel in den Bergen machen und konzipierte die E-Tour du Mont Blanc, um dem noch jungen E-Mountainbike Sport einen Mythos zu schenken.

Bei der Zweitausgabe des Rennens durften pro Tag maximal 2130 Wattstunden, pro Person eingesetzt werden. Das Batteriemanagement und das Kombinieren der Kräfte von Mensch und Maschine stellten für die Teilnehmer eine besondere Herausforderung dar. (mgt)

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